Bad Salzuflen. Der KiGo am 09.09.2018 war ein ganz besonderer KiGo 10-14. Er war der letzte, den der Bezirksälteste Helmut Hartwig durchführte, er geht im Oktober in den Ruhestand, und fand gemeinsam mit der Kirchengemeinde in Bad Salzuflen statt.
Das Thema lautete „Schöpfung bewahren“ nach dem
Bibelwort aus 1. Mose 2, Vers 15, wo es in der Guten Nachricht Bibel heißt:
„Gott der Herr brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen.“
Der Bezirksälteste führte aus,
- dass Gott alles gemacht hat und er am Ende sagen konnte: „Siehe, es ist alles gut!“
- Wenn wir heute um uns blicken, ist nicht mehr alles gut.
- Der gedankenlose Mensch hat vieles verdorben (Klimawandel, Insektensterben, Müllberge usw.).
- Gott aber gesagt hat: Pflegt und schützt die Erde.
- Wie können wir das tun?
In der Deko am Altar waren viele Fotos von Tieren und standen viele Pflanzen. An einigen waren Gebotsschilder angebracht, auf denen u.a. zu lesen war:
Schützt mich,
tu mir nicht weh,
tritt mich nicht,
bewahre mich,
töte mich nicht.
Das gilt aber nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern auch für den Menschen, den Umgang der Menschen miteinander.
In der Gemeinde hielten einige Schwestern Schilder hoch, auf denen zu lesen war:
Tröste mich,
Besuche mich,
Hab mich lieb,
Vergiss mich nicht.
Der Bezirksälteste sagte: “Das ist eine Beauftragung Gottes und gilt uns allen: „Achte auf deinen Nächsten!“
In seinem Predigtbeitrag unterstrich der Bezirksevangelist Michael Block diese Aufgabe und sagte, dass Achtsamkeit Nachdenken voraussetze und jeder sich etwas für die Zukunft vornehmen möge. Etwas, was dem Schutz der Umwelt diene. Da auch das Autofahren die Umwelt belaste, wolle er bis zum Ende des Jahres mindestens 3x mit dem Fahrrad zur Kirche kommen.
Als Vorbereitung für die Feier des Heiligen Abendmahls fragte der Bezirksälteste die Gemeinde:“ Und was geschieht nun?“, und er beantwortete seine Frage selbst mit dem Hinweis auf die Altardeko:
“Nun räumt Gott den Müll weg.“
Die Altardekoration war nämlich durch viel Plastikmüll ziemlich vermüllt.
Mit einem stillen Abendmahl, Gebet und Segen endete dieser denkwürdige KiGO, aus dem die Glaubensgeschwister mit einer Hausaufgabe gingen: Bewahre die Schöpfung! Achte auf deinen Nächsten!
Nach dem Gottesdienst wurde der Bezirksälteste von den Kindern und dem KiGo-Team verabschiedet, es wurde ihm herzlich für alle Unterstützung gedankt und er erhielt eine umweltfreundliche Jutetasche, auf der alle Kinder unterschrieben hatten. Den Birnbaum aus der Altardeko durfte er als Geschenk mit nach Hause nehmen.
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