Vlotho. „Der Mensch, der an Jesus Christus glaubt und ihn bekennt, wird mit der Heiligen Wassertaufe in die Kirche Christi eingefügt und hat somit Gemeinschaft mit Jesus Christus. Die trinitarisch vollzogene Heilige Wassertaufe verbindet die Christen miteinander“, so die Aussage des Katechismus der Neuapostolischen Kirche. Stellvertretend für Thilo bekannten seine Eltern, Janet und Benjamin, in einem feierlichen Gottesdienst am 12. Dezember 2021 in der neuapostolischen Gemeinde Vlotho ihren Glauben an das Evangelium Christi und versprachen, ihr Kind in diesem Glauben anzuleiten.
Der Gemeindeleiter und Großvater des Täuflings, Priester Klaus Hellenbrecht, übermittelte einleitend zur Segenshandlung herzliche Grüße des Apostels Stefan Pöschel, der für den Apostelbereich Nord der Gebietskirche Westdeutschland zuständig ist. Der Apostel hatte ein besonderes Wort für die Eltern und für Thilo erbeten: „Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.“ (Luk. 8,15)
Das Wort Gottes auf gutem Land
Priester Hellenbrecht führte aus, dass das Bibelwort aus der „Deutung des Gleichnisses vom Sämann“ stamme. Der Same sei Gottes Wort. Dies könne auf den Weg fallen und dort von vielerlei Meinungen weggeweht werden, es könne auf einen Felsen fallen, dort auch aufgehen, aber keine Wurzeln entwickeln. Das Gleichnis spricht auch von dem Samen der in die Dornen fällt, sinnbildlich betrachtet werde dort das Wort Gottes von Sorgen, vom Alltag oder von Gleichgültigkeit erstickt. Auf gutem Land jedoch gehe der Same auf und bringe Frucht.
Gutes Land entwickle sich nicht von allein, so Priester Hellenbrecht. Es müsse bearbeitet und gepflegt werden. Dies könne eine Gemeinschaftsarbeit sein, von Eltern und Gemeinde. Thilo möge sich wohl fühlen in der Gemeinde, die ihn herzlich willkommen heiße und liebevoll begleiten werde.
„Gottes Wort ist guter Same“, so Klaus Hellenbrecht und wandte sich an die Eltern mit den Gedanken: „Wo finden wir Gottes Wort? Im Gottesdienst, in der Vorsonntagschule, in der Sonntagschule, im Gebet, in der Bibel. Gutes vorbereitetes Land kann den Samen aufnehmen und Frucht tragen.“
Jesus Christus – Vorbild und Orientierung
Grundlage des Gottesdienstes an diesem Sonntag war ein Bibelwort aus Phil. 2,8: „Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz.“ (HFA)
Priester Ralf Krüger und Priester Thomas Röttger gingen in ihren Predigtbeiträgen auf dieses Wort ein, indem sie Jesus Christus, der Mensch geworden war wie wir, in den Mittelpunkt stellten: Jesus Christus als Vorbild und Orientierung für uns als Christinnen und Christen.
Musikalische Beiträge
Musikalisch wurde der Gottesdienst mitgestaltet durch Orgel und Violine.
Zum Schluss durfte eine liebgewonnene Gewohnheit nicht fehlen, die Adventsgeschichte. An jedem Adventssonntag wird nach dem Gottesdienst eine Geschichte vorgelesen, an diesem Sonntag übernahm das Diakon Wolfgang Böttcher.
14. Dezember 2021
Text:
Marion Schröder
Fotos:
Marion Schröder
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