Bezirk OWL. In den vergangenen Tagen gab es ein weiteres Treffen einer OWL-Arbeitsgruppe. Unter der Leitung von Bezirksevangelist Ulrich Wiesemann (Bezirk Detmold) trafen sich Jörg Gehrbrand (Bezirk Herford), Peter Mittag, Siegbert Möller und Rolf Möller (Bezirk Bielefeld) als Bezirksbeauftragte "Dienstplan". Schwerpunkt war die Abstimmung, mit welcher unterstützenden Softwarelösung und mit welchen Informationsquellen zukünftig sichergestellt werden kann, dass alle Gottesdienststandorte ausreichend mit Amtsträgern versorgt werden.
Erhebliche organisatorische Herausforderungen bei Zusammenlegung der Bezirke
Die Herausforderungen dafür sind nicht unerheblich. Zum einen muss jeder Gottesdiensttermin in 24 Gemeindestandorten individuell geplant werden. Dafür stehen insgesamt rund 100 priesterliche Ämter zur Verfügung. Diese relativ groß wirkende Zahl reduziert sich aber durch Urlaube, Krankheiten und andere Verhinderungen häufig erheblich. Zum anderen können die Entfernungen zwischen Gemeinden innerhalb des neuen Bezirks deutlich höher liegen. In Ost-West Richtung liegt zwischen der östlichsten Gemeinde in Bad Pyrmont und der westlichsten Gemeinde Halle/Werther eine Strecke von rund 85 Kilometern mit einer Fahrzeit von fast 90 Minuten. In der Nord-Süd-Ausdehnung liegen zwischen den Gemeinden Bad Oeynhausen im Norden und Bielefeld-Sennestadt im Süden immerhin rund 45 km, aber aufgrund der Autobahnanbindungen liegt die Fahrzeit hier bei „nur“ 45 Minuten.
Festlegung auf einheitliches Programm und gleiche Abläufe
Um dies alles ausreichend zu berücksichtigen und dabei einerseits zu hohe zeitliche Belastungen der Amtsträger zu vermeiden, andererseits aber auch eine gute Versorgung der Gemeinden sicherzustellen, ist bei der Erstellung der Dienst- bzw. Einteilungspläne ein computergestütztes Programm erforderlich. Da in den drei Ursprungsbezirken derzeit keine einheitlichen Programme genutzt werden, war in einem ersten Schritt festzulegen, mit welchem Programm und welchen Verfahrensabläufen zukünftig gearbeitet werden soll. Die Arbeitsgruppe war dabei bestrebt, jeweils Vorteile aus den bestehenden Verfahren und Abläufen für das neue Verfahren zu nutzen. Das führt aber auch dazu, dass es überall Abweichungen zu den bisherigen Handhabungen geben wird. Dies wird nun Zug um Zug eingepflegt.
Nachdem das zukünftige Verfahren grundlegend festgelegt wurde, müssen weitere Besprechungen folgen, um Details zu klären, damit ein nahtloser Übergang erfolgen kann.
14. Januar 2022
Text:
rm
Fotos:
nak-west.de
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