OWL/Bielefeld. Das Wetter war perfekt - sonnig und nicht zu heiß, um einen kleinen Wandertag mit einigen Kindern des Kirchenbezirks Ostwestfalen-Lippe zu veranstalten. Am 8. Juni trafen sich 13 Kinder mit Eltern und Lehrkräften der Sonntagsschule an der Bildungsstätte Einschlingen in Bielefeld.
Nach einem Gruppenfoto mit guter Laune ging es in ruhigem Tempo den Berg hinauf. Auf einem schönen und weichen Nebenweg erreichte die Gruppe die Klosterruine auf dem Jostberg. Die Kinder erkundeten zunächst die Überreste des alten Gemäuers.
Die Schöpfungsgeschichte mal anders
Dann übernahmen Mara und Markus und erzählten sehr bildhaft die Schöpfungsgeschichte. Zunächst war alles wüst und dunkel. Um das zu symbolisieren, legten sie ein schwarzen Tuch auf die große Steinfläche in der Ruine.
Dann schuf Gott das Licht. Ein weißes Tuch wurde dazugelegt. Damit war der erste Schöpfungstag erklärt. Um die einzelnen Tage besser im Gedächtnis zu behalten, sangen alle zusammen eine Liedstrophe, die zum Schöpfungstag passte: Gott schuf das Licht.
Am zweiten Schöpfungstag trennte Gott die Erde vom Himmel. Ein hellblaues Tuch kam zu beiden anderen Tüchern dazu. Für den zweiten Schöpfungstag lautete die Liedstrophe: Gott schuf Erde und Himmel.
Das Land und das Meer kamen am dritten Schöpfungstag hinzu, die Sonne und die Sterne am vierten. Am fünften Schöpfungstag schuf Gott die Vögel am Himmel und die Fische im Meer, am sechsten Tag die Tiere auf dem Land und die Menschen. Mara legte jeweils dazu passend einige Tiere und zwei Menschen auf die ausgelegte Szene.
Bei jedem Schöpfungstag sangen die Kinder vor der neuen Strophe die Strophen der vorherigen Schöpfungstage. So blieb die Geschichte als Ohrwurm im Gedächtnis haften.
Schneckenhaus mit Bewohner
Im Anschluss bekam jedes Kind einen Eierkarton. Auf dem weiteren Weg zum Tierpark Olderdissen hatten die Kinder die Gelegenheit, die aufgedruckten Dinge auf und neben dem Weg zu finden.
Schnell waren Blätter, Stöckchen und Blüten gefunden. Aber zu dieser Jahreszeit waren kaum Eicheln zu finden. Und Zapfen sind in einem Laubwald besonders schwer zu finden.
Aber am begehrtesten und am schwierigsten zu finden waren die Schneckenhäuser. Ein stolzer Finder musste dann feststellen, dass das große Schneckenhaus noch bewohnt war. Nach einem Beweisfoto wurde die Schnecke wieder zurück auf den Waldboden gesetzt.
Gestärkt in den Tierpark
Auf dem Gipfel der kleinen Wanderung gab es eine Picknickpause. Von dort ging es weiter durch den Tierpark. Kurz vor dem Spielplatz gab es noch für jedes Kind ein Eis zum Abschluss.
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