Bezirk Herford/Vlotho. Der diesjährige Weltgebetstag, am 5. März 2021 wird ausgerichtet von Frauen aus Vanuatu, einem Südseeparadies, irgendwo am anderen Ende der Welt, zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschi-Inseln. Seit 1927 laden Frauen aus fast allen christlichen Konfessionen am ersten Freitag im März dazu ein. In jedem Jahr steht dabei ein anderes Land im Mittelpunkt.
In Vlotho trafen sich Frauen aus den evangelischen Kirchengemeinden, der katholischen und erstmalig auch aus der neuapostolischen Gemeinde, um diesen Tag gemeinsam zu planen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation fand dieses Treffen per Zoom statt. Es wurde einvernehmlich entschieden den diesjährigen Weltgebetstag nicht als Präsenzveranstaltung zu planen.
„Gar nichts“ ist keine Alternative
Es sollte aber auch nicht „gar nichts“ stattfinden. Einige der Frauen aus den Kirchengemeinden hatten da bereits kreative Ideen. So wurden an die treuen Besucherinnen der Weltgebetstage liebevoll gestaltete Geschenktüten verteilt, mit Informationen zum diesjährigen Weltgebetstag, Gedanken zu einer Andacht, ein Gebet, ein landestypisches Rezept, um nur einiges zu nennen.
Die „neuapostolischen Weltgebetstagsbesucher*innen“ im Kirchenbezirk Herford, erhielten eine Karte mit einem Text, der das Motto des diesjährigen Gebetstages aufgreift und die Gedanken der Frauen aus Vanuatu dazu erzählt. Mit einem lieben Gruß werden alle eingeladen, sich am 5. März 2021 mit Millionen von Frauen, die Hände über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg zu reichen und gemeinsam Gottes wunderbare Schöpfung zu loben und um Frieden zu beten.
„Mit Gott bestehen wir“
Im WeltRisikoBericht steht Vanuatu an erster Stelle. Kein Land der Welt ist durch Naturkatastrophen, wie Wirbelstürme, Erdbeben und Vulkanausbrüche mehr gefährdet als dieses kleine Land im pazifischen Ozean. Vanuatu ist eines der Länder, die kurzfristig am stärksten von einer Erderwärmung über zwei Grad Celsius betroffen wären.
Worauf baut Vanuatu, wenn doch immer wieder eine Naturkatastrophe alles einreißen könnte?
„Mit Gott bestehen wir“, so steht es auf dem Landeswappen der 83 Inseln.
Hören und Handeln
„Worauf bauen wir? Was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät?“ Die Frauen aus Vanuatu laden uns ein: an Althergebrachtem zu rütteln, uns neu zu vergewissern, ob das Haus unseres Lebens auf sicherem Grund steht oder wir nur auf Sand gebaut haben.
Im Mittelpunkt steht das Bibelwort aus Mt.7,24-27. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle. Dabei gilt es Hören und Handeln in Einklang zu bringen: „Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend“, sagen die Frauen aus Vanuatu.
Online-Gottesdienst
Am 5. März und auch noch danach gibt es das Angebot eines Online-Gottesdienstes zum Weltgebetstag unter www.evangelisch-in-vlotho.de.
Weitere Planungen
Geschenktüten, Karten und auch der Online-Gottesdienst haben hoffentlich schon mal eine Vorfreude und ein „Weltgebetstagsfeeling“ ausgelöst. Geplant ist, den aktiven Weltgebetstag im Spätsommer mit gemeinsamen Aktionen nachzuholen. Wir werden rechtzeitig dazu einladen und informieren.
Sie können die Arbeit der Weltgebetstagsbewegung gern mit einer Spende unterstützen:
Weltgebetstag der Frauen e.V., Evangelische Bank EG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40 / BIC/SWIFT:GENODEF1EK1
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