Bielefeld. Am Mittwoch, dem 31.05.2023, leitete Apostel Stefan Pöschel den Abendgottesdienst in der Gemeinde Bielefeld-Süd. Zur Freude aller Teilnehmenden konnte er zwei Diakoninnen ordinieren und einen weiteren Diakon für die Gemeinde bestätigen. Eine Diakonin wurde für die Gemeinde Detmold mit Aussendung in die Gemeinde Lage ordiniert.
Eingeladen zu den Gottesdienst waren außerdem die Gemeinde Bielefeld-Sennestadt, die Gemeinde Detmold, sowie weitere, zum Umfeld der künftigen Diakoninnen gehörende Glaubensgeschwister.
Ordination und Bestätigung
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls reif Apostel Stefan Pöschel die ausersehenen Diakoninnen, Emily und Marion, sowie den Diakon Marco vor den Altar. In seiner Ansprache beleuchtete er, was der Dienst für den Herrn Jesus Christus bedeute. Es sei ein stetes Hinterfragen, da alle, die in der Kirche ein Amt trügen, Jesus Christus repräsentieren würden und man somit einen Maßstab an alle Amtsinhaber lege. Es gehe ein Auftrag von Jesus aus, dass ein jeder permanent an sich arbeite. Jeder solle sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und Christus nachfolgen.
Der Apostel machte deutlich, dass die künftigen Diakoninnen, von Gott zum Amt gerufen seien und auch er, als Apostel, nur ein Werkzeug sei, um diesem Ruf zu folgen und ihn zu bestätigen. Das Diakonat sei ein Amt des Dienens.
Vor allen Teilnehmenden des Gottesdienstes, die sich erhoben hatten, fragte der Apostel die beiden Frauen, ob sie zukünftig in der Treue zu Jesus Christus, im Einssein mit dem Apostolat und in der Befolgung der kirchlichen Regeln als Diakoninnen in den Gemeinden und in der Liebe zu Gott und dem Nächsten arbeiten wollten. Das bestätigten beide mit einem freudigen "Ja".
Kniend empfingen sie sodann das Diakoninnenamt mit dem Segen des dreieinigen Gottes.
Anschließend bestätigte er Diakon Marco in seinem Amt für die Gemeinde Bielefeld-Süd.
Siehst Du das Neue
Der Apostel rief in den Anwesenden zu Beginn seiner Predigt noch einmal das Pfingsterlebnis mit dem Stammapostel wach.
Hernach ging er auf den dem Gottesdienst zu Grunde gelegten Bibelvers aus Jes 43,19 ein:
"Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde."
Er stellte zunächst den biblischen Kontext her, wo es um die Heimkehr Israels nach Jerusalem aus dem Babylonischen Exil gehe. Das werde als das Neue beschrieben, das es zu sehen gelte. Viele würden es kennen, gar keine Hoffnung mehr auf Zukunft zu haben. Gott wollte durch. den Propheten Jesaja im Volke Israel eine Aufbruchstimmung erzeugen, indem er sie auf das Neue hinwies, die Errettung. Gottes Prophezeiungen seien gewiss und er halte sich immer an seine Zusagen, so der Apostel. Gott schaffe neue Dinge in den sündigen Menschen, um sie zu erretten. So sei das Wort auch an jeden Einzelnen gerichtet, da Gott die Situation eines jeden kenne und ihn aus seinen persönlichen Bedrängnissen befreien wolle, indem er seinen Sohn Jesus Christus sende, um alle Gläubigen zu sich zu nehmen.
Beste Wünsche zum Abschied
Nach dem Gottesdienst nutzten alle Teilnehmenden die Gelegenheit, den frisch ordinierten Diakoninnen und dem für die Gemeinde bestätigten Diakon ihre besten Wünsche für die künftigen ehrenamtlichen Aufgaben auszusprechen.
13. Juni 2023
Text:
Uwe Goldstein
Fotos:
Uwe Goldstein
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