Bad Salzuflen. In versöhnter Vielfalt gemeinsam Jesus Christus in Wort und Tat bekennen und gemeinsam christliche Werte sichtbar machen. Das ist ein Anliegen der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) im Stadtgebiet Bad Salzuflen. Am 4. Februar 2024 feierte Dr. Fred Pieneck von der Evanglisch-Freikirchlichen Gemeinde in Bad Salzuflen (Baptisten) gemeinsam mit den Neuapostolischen Christen einen Gottesdienst, den Priester Nico Päuser durchführte. Evangelist Thorsten Dodt war zu Gast in der Ev.-Luth. Trinitatiskirche Schötmar. Die Neuapostolische Gemeinde ist bereits seit vielen Jahren aktiv in der ACK und mittlerweile finden jährlich gegenseitige Besuche der ACK-Mitglieder statt.
Dr. Fred Pieneck wandte sich mit einem Grußwort an die Gottesdienstteilnehmer:
Er stellte seinen Ausführungen das Bibelwort aus 2. Korinther 4,6-10 voran, ein Textauszug aus einem Brief von Apostel Paulus an die Korinther.
„Korinth war eine Stadt in der Welt pulsierte“, erklärte Dr. Pieneck. Die Gemeinde war umher geworfen von den verschiedenen Meinungen, die es gab. Die Menschen waren aufgeschlossen für alles Neue, auch für neue Lehren. Der traditionelle Glaube war erschüttert. Sie suchten einen Glauben, der ihnen Orientierung gab und Antworten auf das Leben.
Angewiesen auf Jesus Christus?
„Der Text von Paulus soll die Höhen und Tiefen deutlich machen“, so Dr. Pieneck. „Der soll sagen: Christsein ist nicht nur ein Wandel auf Höhen, es gibt auch Tiefen in unserem Leben.“ Paulus habe ein Leben gelebt mit Höhen und Tiefen.
Doch Paulus wurde für seine Worte angegriffen. Dass Christus als Mensch am Kreuz leiden musste, damit sich Gott mit den Menschen versöhnte, das war ein Gedanke, der nicht jedem behagte. Dass der Mensch ganz und gar auf Christus angewiesen ist und allein durch den Glauben das Heil erlangen kann, das konnte nicht jedermann glauben.
Ein kleines Licht mit großer Wirkung
Fred Pieneck zeigte ein Bild auf: Stellen wir uns für einen Moment vor, hier in diesem Raum wäre es völlig dunkel. Wie würden wir uns orientieren? Wir würden vielleicht jemanden suchen, der uns am Nächsten ist, ihm die Hand auf die Schulter legen und in seiner Nähe bleiben.
In dem Moment jedoch wo nur eine ganz kleine Kerze angezündet wird in diesem völlig dunklen Raum, findet jeder nach einer kurzen Zeit Orientierung. Und so sei das mit dem Wort Gottes.
Dr. Pieneck erinnerte an das Jesu-Wort: „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh. 16,33). „Orientieren wir uns doch an seinem Licht, das er uns schenkt. Erfahren wir doch die Herrlichkeit Gottes mit diesem Licht“, so sein Rat.
Getragen von Gott
„Ich hab auf viele Fragen meines Lebens keine Antworten. Ich weiß nicht, warum manches geschehen ist, aber ich übergebe es an Christus“, so Dr. Pieneck. „Wir kommen in unserem Leben vielleicht alle mal an den Punkt, der dem Ausspruch von Jesaja gleicht: Der glimmende Docht des Glaubens wird nicht ausgemacht.“
„Ein Christ weiß um das Leben, um Freud und Leid, um Erfolg und Stress, um Begeisterung und Depression. Unser Glaube schließt sowohl Hoffnung ein auf das ewige Leben als auch unweigerlich das Kreuz. In allen Situationen wissen wir jedoch: Wir bleiben getragen von Gott. Wir können uns ihm bedingungslos anvertrauen“, so das Fazit von Dr. Fred Pieneck.
Der Blick ins Herz
Priester Nico Päuser bedankte sich für die praxisnahen Ausführungen von Dr. Pieneck und ging in seiner Predigt noch einmal auf verschiedene Aspekte seines Grußwortes ein.
Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl wies Priester Päuser auf die Einladung Jesu hin: „ER möchte mit uns Gemeinschaft haben und uns Gnade schenken.“ Niemand könne sich das Heil oder die Gerechtigkeit mit guten Taten erkaufen. Jesus lädt ein und schaut in das Herz. „Das lässt uns demütig werden“, so Priester Päuser.
Musikalischer Rahmen
Steffi und Thomas Grahlmann sorgten mit passend ausgewählten Stücken für den musikalischen Rahmen dieses Gottesdienstes.
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