Vlotho. Ein Gemeindeausflug stand mal wieder auf dem Programm. Wer Zeit und Lust hatte war eingeladen zu einem Ausflug ins LWL-Freilichtmuseum Detmold. Am Donnerstagvormittag, 30. Mai 2024, startete die Gruppe Richtung Detmold. Für einen regenfreien Donnerstag waren schon im Vorfeld einige Gebete „nach oben“ geschickt worden: Und tatsächlich, das Wetter war geradezu perfekt für diesen Tag.
Erfahren, wie Menschen in Westfalen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte gelebt, gearbeitet und ihren Alltag gemeistert haben. Auf dem weitläufigen Gelände des Freilichtmuseums mit seinen historischen Gebäuden wird das fast Gegenwart.
Das Freilichtmuseum liegt am Fuße des Teutoburger Waldes und zeigt auf mehr als 90 Hektar grüner Kulturlandschaft und in über 100 historischen Gebäuden mit entsprechender Einrichtung 500 Jahre westfälischer Alltagskultur.
Die Gebäude wurden an ihren ursprünglichen Standorten ab- und im Museum originalgetreu wiederaufgebaut. Mit den Häusern rücken auch die Menschen in den Mittelpunkt, die in den Dörfern und auf den Höfen lebten.
In den Werkstätten kann man beim Töpfern, Schmieden oder Backen zuschauen. In den nach historischen Vorbildern angelegten Gärten können alte Pflanzensorten bewundert werden, und auch die Museumstiere sind zum Teil echte Raritäten, wie die Senner Pferde, das Siegerländer Rotvieh oder die Lippegänse.
Vom Münsterland nach Paderborn
Mit dem Plan des weitläufigen Geländes in der Hand tat sich zunächst die Frage auf, in welche Richtung die Gruppe starten wollte. Man war sich schnell einig, erst einmal den Weg durch den Westen Westfalens zu nehmen auf dem auch der Westhellweghof liegt mit einem Spritzenhaus und einer Dorfschule. Auf diesem Weg liegen ebenfalls der Gräftenhof und der Westmünsterländer Hof. Hier wird das bäuerliche Leben im Münsterland in der Zeit von etwa 1800 bis 1860 gezeigt.
Weiter ging es zum Paderborner Dorf, mit einem Abstecher zur und auf die Kappenwindmühle oder auch „Holländermühle“ genannt, dann in die Bäckerei, die mit einem verlockenden Duft zum Kauf eines leckeren Brotes oder ebenso leckeren Stück Kuchens lockte. Dabei konnte dem Bäcker über die Schulter gesehen werden.
Zeit für‘s Picknick
Leicht müde Beine, eine Menge Eindrücke und ein stärker werdendes Hungergefühl ließen nach einem Rastplatz Ausschau halten. Der war schließlich gefunden und es fanden dort auch alle einen Platz, so dass ausgiebig gepicknickt wurde.
„Das Haus zum Anfassen“
Auf dem Rückweg konnte noch der Lippische Hof, der Mindener Hof und der Osnabrücker Hof besichtigt werden. Im „Haus zum Anfassen“, das den Alltag um 1800 zeigt, durfte alles ausprobiert werden, zum Beispiel: Möbel testen, Geräte ausprobieren, Holzschuhe anziehen. Das lockte nicht nur die Kinder, sondern auch einige Erwachsene.
Die Wassermühle war das letzte Gebäude, das besichtigt wurde, bevor es mit vielen guten Eindrücken auf den Heimweg ging.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
