OWL/Bad Oeynhausen. Bezirksältester Michael Block, Leiter des Kirchenbezirks Ostwestfalen-Lippe, feierte am Sonntag, 27. Oktober 2024 einen Gottesdienst mit der Gemeinde Bad Oeynhausen und den Bezirksbeauftragten OWL mit ihren Partnerinnen und Partnern. Umrahmt wurde der Gottesdienst von den Pianistinnen Tatiana und Sophia Schuster, die das Klavierkonzert Nr. 15 in B-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart auf zwei Klavieren vortrugen.
Der 1. Satz des Klavierkonzertes von Wolfgang Amadeus Mozart erklang bereits vor dem Gottesdienst, gefühlvoll vorgetragen von Tatiana und Sophia Schuster. Bezirksältester Block griff diese besondere Atmosphäre im Eingangsgebet auf: „Musik, die uns in Schwingungen versetzt, uns wohlfühlen lässt, uns Freude macht und für einen Moment Abstand gewinnen lässt von dem was den einen oder anderen im Leben vielleicht gerade bedrückt.“
Den Dank annehmen
„Ich hab mir sehr gewünscht, diesen Gottesdienst heute mit euch allen zusammen feiern zu dürfen, weil auch eine gute Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirkes hier sind“, begrüßte der Bezirksälteste zu Beginn des Gottesdienstes die Gemeinde.
Den Bezirksbeauftragten dankte er und bat, den Dank nicht ins Leere laufen zu lassen. Er käme von Herzen. „Ich schätze sehr was ihr in euren Aufgabenbereichen für Bezirk, für Kirche und vor allem für den lieben Gott tut.“
Lasst euer Licht leuchten
Grundlage der Predigt war das Bibelwort: „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matth. 5,16)
Auch das Bibelwort habe etwas mit „tätig sein“ zu tun. Ein Licht, das leuchte, könne eine Orientierung sein, klare Sicht verschaffen auf etwas in der Umgebung, könne den Weg weisen.
Überzeugungstäter sein
Der Bezirksälteste stellte, bezogen auf das Bibelwort, die spannende Frage: „Wie kann mein Mitwirken dazu führen, dazu lenken, dass andere Gott preisen?“
Jesus Christus müsse dabei im Mittelpunkt stehen. „Uns muss immer klar sein, Jesus ist derjenige, der durch uns wirken kann, aber auch durch uns wirken will. Und da sollten wir ihm auch einen gewissen Freiraum geben“, so Bezirksältester Block. „Lasst uns Überzeugungstäter sein.“ Überzeugt von Jesus Christus, seiner großartigen Liebe den Menschen gegenüber, die aus Gott entsprungen sei – Jesus Christus, das Vorbild unseres Tätigseins.
Gott ist ein Gott der Liebe
Jesus wirke nicht nur unter den Lebenden. Er habe auch den Verstorbenen das Evangelium gepredigt (1.Petrus 3,19-20). Bezirksältester Block wies auf den kommenden Entschlafenen-Sonntag hin. „Wir feiern Gottesdienste für Verstorbene, weil Gott ein Gott der Liebe ist für Lebende und Tote.“ Auch hier sei ein Tätigwerden im Vorbild Jesu möglich.
Die Frucht des Lichts
Hirte Olaf Lohmeier wies in seinem Predigtbeitrag unter anderem auf die „Frucht des Lichts“ hin (Epheser 5). Die Überschrift dieses Kapitels laute: „Das Leben im Licht“. Im Vers 9 heißt es dann: „Die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“
Musikalischer Rahmen
Einen ganz besonderen musikalischen Rahmen erhielt dieser Gottesdienst durch den Vortrag der Pianistinnen. Zur Einstimmung auf die Sündenvergebung und Feier des Heiligen Abendmahls erklang der 2. Satz des Klavierkonzertes, den 3. Satz konnten alle Teilnehmenden dann zum Abschluss des Gottesdienstes genießen. Anhaltender Applaus zeigte wie sehr die Musik berührt hatte.
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