Quelle-Steinhagen. Am 01.12.2024, dem ersten Advent, feierte die Gemeinde Quelle-Steinhagen nicht nur den ersten Sonntag im neuen Kirchenjahr, sondern durfte auch mit Barbara und Heinz Kleine-Flaßbeck das Fest der goldenen Hochzeit erleben, zu dem die beiden den göttlichen Segen erbeten hatten.
Die Mitglieder der Gemeinde, sowie viele Freunde, Weggefährten und Nachbarn des Jubelpaares kamen in ein festlich geschmücktes Kirchenschiff, in dem auch zeitgemäß schon der große und reich geschmückte Weihnachtsbaum aufgestellt war.
Goldene Hochzeit
Nach dem Predigtteil und der Feier des Heiligen Abendmahls war es dann soweit. Evangelist Oliver Nöding bat Barbara und Heinz Kleine-Flaßbeck vor den Altar und gesellte sich zu ihnen. Der Kinderchor leitete den besonderen Moment mit dem Lied: "Gottes Liebe ist so wunderbar...", begleitet vom Klavier, ein.
Oliver Nöding begrüßte Barbara und Heinz Kleine-Flaßbeck herzlich am Altar. Er tat einen Rückblick auf die 50 Jahre. Bezogen auf den Kinderchor verwies er darauf, dass Kinder in großer Bestandteil des eigenen Lebens des Paares gewesen seien.
Beide hätten nicht nur am Gemeindeleben teilgenommen, sondern seien immer ein aktiver Teil der Gemeinde gewesen und hätten sich in vielfältiger Form mit den Gaben, die Gott ihnen geschenkt habe, segensreich eingebracht. Barbara Kleine-Flaßbeck war über viele Jahre verantwortlich für die Kinderarbeit in der Gemeinde und im damaligen Bezirk Bielefeld. Heinz Kleine-Flaßbeck ist Priester im Ruhestand und hat als Organist, Sänger und Dirigent in der Gemeinde gewirkt.
Freuet Euch
Evangelist Nöding brachte den beiden anläßlich der Goldhochzeit ein Bibelwort aus Philipper 4,4-6 mit:
"Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!"
Er erläuterte, dass das Wort Güte in älteren Bibelübersetzungen noch mit Lindigkeit beschrieben wurde. Lindigkeit beinhalte schon die Güte, aber noch viel mehr, nämlich Freundlichkeit, Zugewandtheit, Teilnahme gegenüber dem Anderen. Das mache die beiden aus.
"Ihr dürft Euch freuen!", so der Evangelist, "Freuen, das ihr hier sein dürft, freuen, dass Gott in Eurem Leben immer eine wichtige, entscheidende Rollte gespielt hat."
Beide seien in neuapostolischen Elternhäusern aufgewachsen und das Gebet habe immer eine wichtige Rolle gespielt. Alle Aktivitäten, Zusammenkünfte und so weiter seien mit Gebet begonnen worden. Und so hätten sie es auch in ihrem gemeinsamen Leben gehalten. Sie hätten einen Reichtum der auch geteilt worden sei, den Reichtum Familie zu haben. Das sei ein Kreis, wo man sich auch mal fallen lassen dürfe, wo man Geborgenheit und neue Kraft finde.
Oliver Nöding stellt das Vertrauen zu Gott heraus mit dem alles möglich sei. Das hätten sie bisher gehabt und mögen es auch in Zukunft behalten.
Die Gemeinde erhob sich darauf und der Evangelist spendete den beiden den Segen zu ihrer goldenen Hochzeit.
Gottesdienst
Sacharja 9,9a war das Wort aus der Bibel, das dem Gottesdienst zu Grunde lag:
"Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer"
Evangelist Oliver Nöding begrüßte nach dem vom gemischten Chor vorgetragenen Lied: "Tröstet, tröstet mein Volk..." die Anwesenden zum Gottesdienst. Er fasste die Aussagen des Liedinhaltes zusammen: Tröstet mein Volk, redet freundlich und Dein König kommt. Das fasse alles zusammen, was die Glaubenden von Advent erwarteten. Das sei die Essenz, die notwendig sei. Es sei alles, was die Christen bräuchten. Alles andere, was rundherum sei, schaffe Atmosphäre.
Bezogen auf das über 2.000 Jahre alte Bibelwort fragte Evangelist Nöding, was es mit der heutigen Zeit zu tun habe.
Er beantwortete die Frage mit dem Auftrag Jesu. Er habe die Menschen wieder näher zu Gott bringen wollen. Und durch sein Opfer und die Sündenvergebung die Voraussetzung geschaffen, dass die Menschen wieder in die Nähe zu Gott gelangen könnten. Das sei somit noch immer aktuell.
Co-Predigt
Priester Michael Tenger, der als Seelsorger für das goldene Paar zuständig ist, wandte sich in seiner Co-Predigt an die Gemeinde und brachte auch seine Freude zum Ausdruck, dass man gemeinsam den besonderen Tag miteinander verbringen könne.
Er stellte Jesus noch einmal als jemanden vor, der nicht bestrafe oder verurteile. Vielmehr sei er jemand der Zukunft und Hoffnung gebe und vermittle, was das Ziel Gottes sei: Eine Zukunft in Gemeinschaft mit Gott.
Gemeinsamer Brunch
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten Barbara und Heinz Kleine-Flaßbeck alle zu Gemeinschaft bei einem großzügigen Brunch in die angrenzende Begegnunsstätte der Gemeinde eingeladen. Dort nahmen sie auch die vielen Glück- und Segenswünsche gern entgegen.
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