Quelle-Steinhagen. Am Palmsonntag, dem 29. März 2026 spendete Apostel Carsten Denker den Eheleuten Siglinde und Hans-Werner Harting in der Neuapostolischen Kirche Quelle-Steinhagen den Segen zur Goldenen Hochzeit. Außerdem setzte er Diakon Andreas Thiel nach langjähriger ehrenamtlicher Seelsorgetätigkeit in den Ruhestand.
Bei der Ankunft in der Kirche in Quelle-Steinhagen war jedem schnell ersichtlich, dass ein besonderer Gottesdienst anstand. Schon früh standen viele Fahrzeuge auf dem großen Parkplatz der Gemeinde. Viele Weggefährten, Nachbarn und Freunde des Goldpaares hatten sich auf den Weg nach Steinhagen gemacht, um dem schönen Ereignis beizuwohnen. In der Begleitung des Apostels waren die Bischöfe Thomas Klimek aus Lengerich und Thoma Wiktor aus Minden, sowie Bezirksevangelist Ulrich Wiesemann aus Lemgo.
Bibelvers zum Gottesdienst
Apostel Carsten Denker aus Minden führte den Gottesdienst durch und hatte als Predigtgrundlage ein Bibelwort aus Lukas 19, 36-37:
"Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten."
Es folgte ein musikalischer Beitrag des gemischten Gemeindechores.
Bibellesung
In der Neuapostolischen Kirche findet in den Gottesdiensten zu besonderen kirchlichen Feiertagen eine Bibellesung statt, die an die Geschehnisse damaliger Zeit erinnert. So las ein Bruder aus der Gemeinde aus Markus 11 die Verse 1-11.
Hier geht es um den Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag.
Zum Abschluss ertönte ein Duett mit Orgel und Horn.
Hosianna - Herr hilf
Mit dieser Einstimmung entstand schon eine heilige Atmosphäre. Das betonte auch der Apostel. Er stellte aber auch fest, dass viele aufgrund persönlicher schwieriger Situationen die Freude nicht recht spüren könnten. In der Vorbereitung auf den Gottesdienst sei er immer wieder auf ein Wort gestoßen, "Hosianna", was aus dem Hebräischen übersetzt bedeute: "Herr hilf!".
Apostel Denker ermutigte alle, dieses "Hosianna" im Gebet Gott entgegen zu rufen. Der werde daran nicht vorübergehen. "Mit Gott wirst Du es schaffen!", so Carsten Denker.
Jesus weinte vor Jerusalem
Jesus Christus wollte den Menschen die Liebe Gottes nahebringen, ihnen Gott zeigen, ihnen den Weg zu Gott aufzeigen, ihnen klarmachen, dass Gott sie zu sich ziehen will. Die Menschen erwarteten aber menschliche und materielle Veränderungen von Jesus, was ihn traurig stimmte.
Wegen Ihrer falschen Erwartungen hofierten sie Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem zu Palmsonntag.
Apostel Denker stellte klar, dass Glaubende Jesus Christus als den Wegbereiter sehen sollten, der den Weg zu einer ewigen und herrlichen Gemeinschaft mit Gott ebnet und seine Nachfolger darauf vorbereitet.
Gaben in den Dienst Gottes stellen
Gott habe jeden Menschen mit unterschiedlichen Gaben ausgestattet. Einer habe eine schöne Stimme, der andere könne wunderbar musizieren, wieder ein anderer habe eine besondere Fähigkeit ein Gebet zu sprechen. Diese Gaben möge man für sich und andere in den Dienst Gottes stellen. Das schaffe auch persönliche Nähe zu Gott in der Seele.
Jesus Christus bezeugen
Die Jünger in der damaligen Zeit waren voll von den wunderbaren Erlebnissen mit Jesus. Das führte sie dazu, überall von ihm zu reden und seine Größe und seine Wohltaten zu bezeugen.
"Wenn das auch so in deinem Herzen steht, lass uns ebenfalls Jesus Christus bezeugen und von ihm reden", forderte der Apostel die Anwesenden auf. Darüber freue sich Jesus und er müsse nicht über die Glaubenden weinen.
Gott danken
Einen großen Anteil solle dann auch der Dank an Gott haben, dass man seine Hilfe fühlen und erleben könne und die Aussicht auf eine wunderbare Zukunft mit ihm habe.
Wegbereiter
Bischof Thomas Klimek griff in seiner Co-Predigt den Begriff Wegbereiter auf und erläuterte, dass der Wegbereiter dazu da sei, es anderen leicht zu machen, einen Weg zu bechreiten. Dazu müsse man dem Wegbereiter aber auch Raum geben. Er stellte die Frage: "Hast du Platz an deiner Seite, damit Jesus dir den Weg bereiten kann ?"
Das gelte aber ebenfalls für den Nächsten. Die Gläubigen sollten es auch einander leicht machen und dafür sorgen, dass Jesus Christus an einem jedem Wirken könne.
Ruhesetzung
Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahls bat Apostel Carsten Denker den Diakon Andreas Thiel vor den Altar.
Er gab seiner Dankbarkeit Ausdruck für 38 Jahre in ehrenamtlicher Seelsorgetätigkeit und lobte das Engagement in vielen Bereichen innerhalb der Gemeinde. Er wünschte dem künftigen Ruheständler, dass Gott ihn und seine Familie segnen möge. Er solle empfinden, dass der Grund zum Loben und zum Danken niemals aufhört.
Goldhochzeit
Es sei kein Zufall, dass Siglinde und Hans-Werner Harting nun vor dem Altar ständen, um den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit zu empfangen. Es sei vielmehr ein Ausdruck der vollkommenen Liebe Gottes zu den beiden. So sei auch der Segen eine unfassbar schöne Fürsorge Gottes. Es hätten die beiden in ihrer Ehe Gott mit dazu geholt, ihn teilhaben lassen und ihm Gelegenheit gegeben, das Leben mitzugestalten. Beide hätten sich immer in die Gemeinde eingebracht und seien Wegbereiter für viele gewesen, ja seien es noch.
Apostel Denker hatte sich ein Bibelwort für das Goldpaar erbeten, dass in 5.Mose 31,8 steht:
"Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und Euch nicht verlassen."
Der Segen Gottes der vergangenen 50 Jahren werde weiter gehen, versprach der Apostel. Sein guter Rat war: "Folget Gott nach, genauso, wie Ihr es bisher getan habt. Ihr werdet fühlen, dass seine Hand nicht von Euch weicht und er weiterhin mit Euch ist."
Die versammelten Gläubigen erhoben sich und der Apostel spendete Siglinde und Hans-Werner den Segen zur Goldhochzeit.
Schlusssegen und Musik
Nach dem Dankgebet, gefolgt vom Schlusssegen für die Gemeinde, spielten die Enkelkinder des Goldpaares ein beeindruckendes vierstimmiges Musikstück auf dem Klavier.
Der Gemeindeleiter, Priester Jörg Diekmann, dankte im Namen aller dem Ruheständler und seiner Frau für das Engagement und überreichte ihm ein kleines Präsent.
Im Anschluss war Gelgenheit, den Jubilaren ausgiebig zu gratulieren.
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