Vlotho. "Es ist Zeit, Gutes zu tun!" - Das Jahresmotto 2025 der Neuapostolischen Kirche. Und in diesem Fall passte alles einfach haargenau zusammen! Diakonin Monika Böttcher aus der Gemeinde Vlotho regte zum Ende des vergangenen Jahres an, zu Weihnachten den Kinderschutzbund Minden-Bad Oeynhausen e.V. mit einer Spende zu unterstützen. Kurzerhand wurde das allseits bekannte Gemeinde-Sparschwein aufgestellt, das sich über Futter nicht beklagen konnte. Es kam die stattliche Summe von 565 Euro zusammen.
Doch der Reihe nach. Zunächst nahm Monika mit Daniel Borcherding von der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Kontakt auf und berichtete ihm, dass die Gemeinde Vlotho den Kinderschutzbund mit einer Spende unterstützen wolle. Auf ihre Frage, was denn wohl nötig gebraucht würde, kam die sehr spontane Antwort: „Uns ist gerade die Tischtennisplatte kaputtgegangen. Und die ist heiß begehrt bei vielen von den Kids.“
Was lag also näher als für die gespendete Summe eine neue Tischtennisplatte anzuschaffen.
Am Donnerstag, 16. Januar 2025, konnten sich Diakonin Monika und Diakon Reinhold davon überzeugen, wie gefragt die Tischtennisplatte unter den Kids ist. Sie wurden freudig begrüßt von den Jugendlichen, die sich gerade ein spannendes Match lieferten.
Als Dankeschön überreichte einer der Jungen einen Bilderrahmen mit fröhlichen Fotos von verschiedenen Projekten des Kinderschutzbundes.
Das Haus der offenen Tür
Die Angebote des Kinder- und Jugendtreffs werden sichergestellt unter anderem durch die Mitarbeit von Honorarkräften und Ehrenamtlichen. Einige der Ehrenamtlichen, freut sich Daniel Borcherding, waren schon als Kinder und Jugendliche hier bei uns.
Insgesamt nutzen etwa 150 bis 160 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren die Angebote des Kinderschutzbundes.
Der Treff ist von Montag bis Samstag geöffnet. Es werden - um nur einige Beispiele zu nennen - sportliche Aktivitäten angeboten, Basteln steht auf dem Programm, Musik, Kochen, einmal im Monat ist Schwimmen angesagt, im Winter geht es auch mal zum Schlittschuhlaufen auf die Eisbahn. Einmal im Jahr findet eine Ferienfreizeit statt. In diesem Jahr fahren die Kids mit ihren Betreuern an die Nordsee.
Begeistert berichtet Daniel Borcherding von all den verschiedenen Projekten. „Was uns ganz wichtig ist“, so Borcherding „ist ein gutes soziales Miteinander, Toleranz und Respekt gegenüber einem jeden in unserer Gruppe. Was vielleicht auch noch Besonders ist: Auf das Handy wird hier bei uns verzichtet.“
Gutes tun macht Freude
Ein Dankeschön also an alle Spender, die mit dazu beigetragen haben, dass für die Kids nun auch wieder die sportliche Betätigung an der Tischtennisplatte möglich ist.
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