OWL/Detmold. Am Sonntag, 15. Juni 2025 wurde der Jugendgottesdienst OWL im Freilichtmuseum Detmold gefeiert. Die Jugendlichen der Bezirke Minden und Osnabrück waren dazu eingeladen. Es sollte eigentlich ein Openair-Gottesdienst werden. - Da es am Vormittag jedoch mitunter stark regnete, fand der JuGo im Schafstall statt, der mitten auf dem Gelände des Freilichtmuseums liegt.
Priester Thomas Röttger aus der Gemeinde Vlotho moderierte den Jugendgottesdienst mit folgenden Fragen an: Was ist Neuapostolisch? Warum Neuapostolisch? Was bedeutet es für dich?
Eine Antwort kam von Cosima: "Grundlage des neuapostolischen Glaubens sind die drei Sakramente, lebende Apostel und die Dreieinigkeit Gottes."
Für Jörg, als „Quereinsteiger“, ist die Gemeinschaft wichtig, er wird immer freundlich empfangen und wertgeschätzt. Er fasst es zusammen in seiner überzeugenden Aussage: „Weil es sich für mich einfach gut anfühlt“.
Apostel Paulus – eine beeindruckende Persönlichkeit
Priester Henning Ruppenstein aus Bielefeld-Brake feierte den Gottesdienst mit den Jugendlichen. Im Mittelpunkt stand eine beeindruckende Persönlichkeit: Apostel Paulus.
Charlotte trug eine Bibellesung aus Apostelgeschichte 26, die Verse 11-18 vor.
Paulus sei kein Jünger gewesen, er habe Jesus nie als Mensch erlebt – und doch sei er einer der prägendsten Apostel des Neuen Testaments, fast ein Viertel davon stamme aus seiner Feder.
Was die Jugendlichen besonders bewegt hat: Paulus begegnete Jesus nicht auf der Erde, sondern als auferstandener Christus. Diese Begegnung veränderte alles. Sein Glaube war nicht rückwärtsgewandt, sondern voller Zukunft. Er lebte in der Erwartung der Wiederkunft Jesu und sah die Gemeinde als „Leib Christi“ – Jesus als Haupt und die Gläubigen als die Glieder. Diese Perspektive ist bis heute aktuell.
Das Evangelium weitertragen
In der Predigt wurde das Glaubensleben als „Gebäude“ beschrieben. Gegründet auf dem Apostelamt als Fundament, getragen von drei starken Mauern: Gebet, Gemeinschaft und Abendmahl. Dieses Haus solle bewusst offen bleiben, denn der Glaube dürfe nicht eingesperrt werden. „Jeder von uns ist gefragt, das Evangelium weiterzutragen – offen, ehrlich und lebendig“, so Priester Ruppenstein. Paulus habe es vorgemacht: „Seine Vergangenheit hielt ihn nicht zurück. Er schaute nach vorn, voller Hoffnung und Hingabe. Genau dazu wollen auch wir ermutigt werden – als Gotteskinder heute“.
Priester Dirk Möller aus der Gemeinde Uchte (Bezirk Minden) unterstrich die aufgeführten Punkte in seiner Co-Predigt.
Ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm
Im Anschluss an den Jugendgottesdienst gab es ein von allen zusammengetragenes leckeres Picknick, das dann natürlich auch gemeinsam eingenommen wurde.
Für den Nachmittag wurde ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Unter anderem kam eine Fotorally sehr gut an und wurde direkt von zwei Gruppen nach dem Picknick gestartet.
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