Bad Pyrmont. Am 25.05.2026 fand in der Neuapostolischen Kirche in Bad Pyrmont der ökumenische Gottesdienst zu Pfingsten statt, der zahlreiche Gläubige anzog. Die beiden Lektoren Martin Koch von der evangelisch-lutherischen Kirche und Siegfried Gerling von der katholischen Kirche gestalteten zusammen mit dem Vorsteher, Priester Theo Meier-Hans den Gottesdienst. Der ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag ist in Bad Pyrmont bereits Tradition, die seit Jahren von den örtlichen christlichen Gemeinden durchgeführt wird.
Nach einem gemeinsam gesungenen Lied folgten Bibellesungen, umrahmt von musikalischen Beiträgen.
Die Predigt hielt Priester Theo Meier-Hans. Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus 1. Korinther 12, Vers 13:
„Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.“
Pfingsten – Geburtstag der Kirche Christi
An Pfingsten fand die Ausgießung des heiligen Geist und damit die Geburt der Kirche Christi statt. Apostel Paulus benutzte in einem Bibelwort das Bild von einem Körper. Er verglich die Kirche mit einem körperlichen Leib: Jesus Christus der Kopf, der schon im Himmel ist und der Rest des Körpers ist die Kirche, die Gläubigen.
Unterschiede – von Gott gewollt
Diese Körperteile seien alle sehr verschieden und trotzdem eng miteinander verbunden.
„In unsere Gemeinden kommen unterschiedliche Menschen zusammen, manche arm, einige reich, die einen alt und wieder andere jung. Die einen sind ungeduldig, weil Veränderungen ewig dauern. Anderen wird von allen Veränderungen schwindlig.“ Trotzdem bilden die Gläubigen die Gemeinschaft. Der gemeinsame Kern sei Glaube, Liebe und Hoffnung.
Dabei komme es Jesus Christus darauf an, wie wir mit den Schwachen umgehen, denn: Was ihr dem Geringsten unter euch getan habt, das habt ihr mir getan.
Verbinden tue uns alle das Apostolische Glaubensbekenntnis. „Lassen wir uns von Gottes Heiligen Geist leiten. Lasst uns streiten und uns trotzdem lieben. Lasst uns die Botschaft Jesu Christi verkündigen. Lasst uns suchende Seelen aufnehmen und ihnen ein Zuhause geben. Lasst uns dafür sorgen, dass das Evangelium überall auf der Welt verkündigt und gelebt wird.“
Ein liturgischer Dialog mit Fürbitten und das gemeinsam gesprochene Unser Vater beendeten den Gottesdienst.
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