Herford. Besondere Freude und Erwartung lag in der Luft, als Priester Rainer Kunert am 6. Mai 2018 Konfirmandin Melina Täger und ihre zwei Freundinnen zu ihrem Platz ganz nahe am Altar Gottes führte.
Und noch vor Beginn des Gottesdienstes wurden sie von Ines und Hanna Koch darüber aufgeklärt, dass die Konfirmation vergleichbar damit ist, seinen Führerschein zu machen: Vorsonntagsschule, Sonntagsschule, Reli- und Konfi-Unterricht entsprechen der Theorie, die Praxis kommt danach. In ihrem Sketch machten sie auch klar, dass sich das Gelernte in den folgenden Jahren festige, zum Beispiel durch begleitetes Fahren mit den Eltern, durch begleitetes Glauben mit den Eltern, Jugendlichen, Jugendbeauftragten und Seelsorgern.
Dieses Bild griff auch Gemeindevorsteher Evangelist Dirk Pfau zu Beginn des Konfirmationsgottesdienstes auf. Er wies darauf hin, dass an Autos oft das Schild „Anfänger“ zu sehen sei; im Glauben bleibe man immer Anfänger, es gebe immer wieder Neues zu lernen, denn Gott sei nicht beweisbar, berechenbar oder wissenschaftlich belegbar.
Glauben heißt Entscheidung
Für Gott muss man sich jeden Tag neu entscheiden, betonte er, Gott ist die Liebe und mit Jesus Christus kommen Versöhnung und Vergebung hinzu. Dies zusammen genommen sei der Kompass im Glauben, beendete er seine Predigt.
Der Konfirmationsspruch, herausgegeben von Stammapostel Jean-Luc Schneider für die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahres 2018, war Grundlage des Konfirmationsgottesdienstes. Er ist nachzulesen in Epheser 5, Vers 1:
„So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder“.
Darauf gingen die Konfirmandenlehrer Priester Rainer Kunert und Priester Tim Meyer in ihren Predigtbeiträgen besonders ein. „Du bist geliebt!“ Die Liebe war zuerst da, sie hört nicht auf. Selbst wenn wir seinem Beispiel nicht folgen, „sie hört nicht auf“ und „Gott hat immer ein offenes Ohr für dich und steht immer hinter dir“.
Mit vielen guten Wünschen begleiteten der Frauenchor und ein spontan gegründeter Jugendchor die Konfirmationshandlung und nachdem Melina das Konfirmationsgelübde aufgesagt hatte, spendete Evangelist Pfau ihr den Segen zur Konfirmation.
Und Melina wurde mit den Glück- und Segenswünschen aller Anwesenden in die Jugendzeit entlassen.
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