Bad Oeynhausen. Apostel Stefan Pöschel besuchte die Gemeinde Bad Oeynhausen am 21. November 2021 zum letzten Sonntag im Kirchenjahr. Er wurde begleitet von den Bischöfen Michael Eberle und Peter Johanning sowie den Bezirksleitern seines Arbeitsbereichs Nord, der die acht Bezirke Bielefeld, Detmold, Dinslaken, Herford, Minden, Münster, Osnabrück und Recklinghausen umfasst.
In dem Gottesdienst empfingen Julian mit seiner Mutter Monika Theuner und Klaus Seifert das Sakrament der heiligen Versiegelung. Das Bibelwort für den Gottesdienst stand in 1. Petrus 2, 2.3.
Ausrichtung nach den Charaktereigenschaften Jesus Christus
Der Petrusbrief appelliere an die Gemeinde gleich gesinnt, nicht in menschlicher Meinung, aber nach den Charaktereigenschaften Jesus Christus ausgerichtet zu sein. Mitleidig, brüderlich, barmherzig und demütig. Diese theologischen Vokabeln aus dem Brief werden konkretisiert in dem praktischen Lebensansatz: Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern zu segnen und den Frieden zu suchen (1. Petrus 3, 8-11). „Gutes dem Bösen entgegensetzen – Offenheit statt Engstirnigkeit, dem Nächsten eine Brücke bauen“, ermunterte Apostel Pöschel die Gottesdiensteilnehmer.
Nahrung für die Seele
Der Begriff Milch in dem Bibelwort verweise auf das Evangelium, das Wort Gottes. Dies sei der Fahrplan, das Lebensziel für den Christen wie Jesus Christus zu leben, zu denken und zu handeln. Viele Stimmen rufen nach Aufmerksamkeit, viele wollen Einfluss nehmen auf die Gedanken, überzeugen, abstruse Theorien, Niedertracht gegen ehrbare Gedanken seien mit einem Klick erreichbar. Es sei wichtig, damit umzugehen. Wir haben die Gabe empfangen die Geister voneinander zu unterscheiden und zu erkennen, was von Gott komme. Die alte Kreatur verkonsumiere, die neue Kreatur brauche neue Speise, die alte Speise spalte die Menschen, die neue Speise mache barmherzig und mitleidig.
Spendung des Sakraments der heiligen Versiegelung
„Herzlich Willkommen am Altar Gottes zu diesem besonderen Augenblick“, begrüßte Apostel Stefan Pöschel Julian, Monika Theuner und Klaus Seifert, die das Sakrament der heiligen Versiegelung empfingen. Mit der Begründung der Gotteskindschaft sei ein besonderer Auftrag verbunden, das Evangelium allen zu verkündigen und die bange Frage Jesu: "Werde ich glauben finden bei meiner Wiederkunft?", mit ja zu beantworten.
Die Heilige Versiegelung ist das Sakrament, durch das der getaufte Gläubige die Gabe Heiligen Geistes empfängt. So wird vollendet, was in der Heiligen Wassertaufe begann: die Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Weitere Informationen zu den Sakramenten in der neuapostolischen Kirche: https://www.nak-west.de/glaube/sakramente
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