Enger-Spenge. Am Mittwoch, den 1. Februar 2023 besuchte Apostel Stefan Pöschel die Gemeinde Enger-Spenge.
Er diente mit einem Wort aus 1. Thessalonicher 1,2-3: „Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unsern Gebeten und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus.“
Zu dem Gottesdienst waren außer der Gemeinde Enger-Spenge auch die Vorsteher in Ruhe des Bezirks OWL eingeladen. Der Apostel begrüßte diese Gruppe besonders, wünschte ein Genießen des Ruhestandes und erbat weiterhin viel Gebet und Wohlwollen für die Gemeinden.
Werke im Glauben
Das Textwort ist überschrieben mit „Der vorbildliche Glaube der Gemeinde“ und der Apostel sagte, die Begriffe Glaube, Liebe und Hoffnung seien ja schon etwas abgenutzt. Manch einer könne denken, da kommt doch immer nur das Gleiche... Aber ist das wirklich so? Unser vollständiges Glaubensbekenntnis sei ja im Katechismus nachzulesen; der Apostel gestand, dass er immer gern Werbung fürs Nachlesen mache. Jesus ist das Gesicht Gottes und Gottes Wesen ist nur Liebe, Gnade und Barmherzigkeit. Siehst du das Göttliche in Jesus? Paulus war damals auch von den Werken des Glaubens in Thessaloniki beeindruckt. Glauben erweckt Vertrauen. Gott zu vertrauen bedeutet, mehr als nur den kleinen Ausschnitt der Realität wahrzunehmen, die uns gerade umgibt. Gott hat den Rundumblick und weiß viel mehr als wir, vertrauen wir ihm.
Arbeit in der Liebe
Gott ist Liebe; und Jesus konnte auch bedingungslos lieben. Liebe kann problemlos in Arbeit umgewandelt werden. Der Begriff „Arbeit“ bedeutet in der ursprünglichen griechischen Bibel auch „Anstrengung, Erschöpfung“. Jeden Menschen bedingungslos zu lieben, ist für uns in der Tat anstrengend und erschöpfend, weil wir eben nicht vollkommen sind wie Jesus. Auch die Liebe zu Gott könne anstrengend sein, das sei kein Selbstläufer, so Apostel Pöschel. Selbst Jesus musste sich in Gethsemane dazu durchringen.
Geduld in der Hoffnung
Die Hoffnung ist unsere Zuversicht auf die zugesagte Wiederkunft Christi. Aus Hoffnung entsteht auch Geduld.
Hirte Jens Gumbold sagte in seinem Predigtbeitrag, dass er das intensive Verhältnis zwischen der Gemeinde Thessaloniki und Apostel Paulus faszinierend finde. Paulus sah das Gute und sprach es auch an – das macht Jesus heute bei uns auch und dadurch bestärkt er uns. Ein modernes Beispiel für Bestärkung sei der vielen bekannte Film „Der kleine Lord“, in dem ein Junge durch seine zugewandte und fröhliche Art das Gute und Liebevolle in einem alten Mann hervorlockt.
Inruhesetzung Diakon Heiko Oberjohann
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde der Diakon Heiko Oberjohann nach zwanzigjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit als Diakon in den Ruhestand versetzt. Der Apostel dankte ihm für seine verlässliche, leise und bescheidene Ausübung des Amtes und wies auf die Parallele zur beruflichen Tätigkeit hin, wo auch höchste Genauigkeit gefragt ist. „Du bleibst auch im Ruhestand unser Diakon und wir setzen auf deine Gebete!“, gab er dem scheidenden Diakon mit auf den Weg. Der Gemeindevorsteher, Bezirksevangelist Stefan Vogt, dankte Heiko Oberjohann ebenfalls herzlich für seinen langen Einsatz und überreichte einen kleinen Präsentkorb.
Anschließend beendete der Apostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
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