Enger-Spenge. Am Sonntag, 30. Juni 2024, wurden in der Gemeinde Enger-Spenge insgesamt 110 Jahre Ehe gefeiert.
Der Gottesdienst basierte auf dem Textwort aus 1. Thessalonicher 4, Vers 14: „Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die da entschlafen sind, durch Jesus mit ihm führen.“
Sind alle dabei?
Der Gemeindevorsteher, Bezirksevangelist Stefan Vogt, begrüßte zunächst besonders die beiden Jubiläumspaare Margret und Dieter Barufke (Diamantene Hochzeit) sowie Christine und Udo Möller (Goldene Hochzeit). Anschließend ging er auf den Entschlafenen-Gottesdienst am kommenden Sonntag ein, der im Kirchenjahr drei Mal gefeiert wird und auf das Textwort aus dem 1. Thessalonicher. In der jungen Gemeinde in Thessaloniki waren Fragen aufgetaucht, wie das denn beim Wiederkommen des Herrn Jesu sei - ob die bereits Verstorbenen nicht mitgenommen würden? Aber Apostel Paulus erklärte der Gemeinde, dass Gottes Liebe und Gnade allen Menschen gelte und dass niemand, der an ihn glaube und auf ihn warte, vergessen werde.
Hirte Jens Gumbold ging in seinem Predigtbeitrag auf das vom Chor vorgetragene Lied „Gott ist die Liebe“ ein. Er fragte die Anwesenden „Siehst du das selbst auch so, dass Gott die Liebe ist?“ Liebe sei eine gewaltige Kraft. Gott biete in seiner Liebe die Möglichkeit, unseren Blick zu weiten auch über das natürliche Leben hinaus; er hat durch Jesus zugesagt: „Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe“ (aus Johannes 11, Vers 25).
110 Jahre Ehe
Zu Beginn der Segenshandlungen für die beiden Jubiläumspaare sagte der Gemeindevorsteher, es sei äußerst ungewöhnlich, aber dafür um so schöner, dass gleich zwei Hochzeitsjubiläen an einem Tag begangen würden. Er habe lange überlegt, wie man beiden Paaren gerecht werden könne, und sich für ein „Nacheinander“ entschieden. So könne man sich für jedes Paar ausreichend Zeit nehmen.
Bis hierher hat der Herr geholfen
Zur Segenshandlung sang der Chor „Bis hierher hat der Herr geholfen“. Margret und Dieter Barufke haben in ihren 60 gemeinsamen Jahren viel erlebt. Zu Beginn einer Ehe macht man so seine Pläne, aber das Leben marschiert einfach weiter und bringt Gutes und weniger Gutes. Die beiden haben unterschiedliche Interessen und Hobbies, aber sie haben ihr Leben immer gemeinsam gemeistert. Sie sind dankbar für die gemeinsame Zeit und haben gesagt, dass alles schön ist, so wie es ist. Der Gemeindevorsteher gab ihnen das Textwort aus 2. Korinther 13, Vers 11, mit für die Zukunft: „Zuletzt, Brüder und Schwestern, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.“ Er wies besonders auf die Aussage „Freut euch“ hin – man darf und kann sich bei allem freuen.
Meine Seele ist stille in dir
Das Wunschlied „Meine Seele ist stille in dir“ wurde von einer kleinen Chorgruppe vorgetragen. Christine und Udo Möller feierten ihre Goldene Hochzeit – auch sie haben alles gemeinsam geplant und sind fest zueinander gestanden. Es gab große und kleine Einschnitte, aber sie waren immer mit Gottes Hilfe unterwegs, haben sich in der Gemeinde eingesetzt und Gutes und Schlechtes still angenommen. Für die beiden hatte der Gemeindevorsteher die Verse 6 und 7 aus dem 62. Psalm ausgesucht: „Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele, denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde.“ Ja, das sei schon eine Herausforderung, aber Christine und Udo hätten ja bereits viel Erfahrung mit unserem himmlischen Vater, sagte Stefan Vogt abschließend.
Nach dem Gottesdienst gab es noch die Gelegenheit, sich bei einem Glas Sekt oder O-Saft mit den beiden Jubiläumspaaren und deren Gästen zu unterhalten und ihnen zu gratulieren.
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