Horn-Bad Meinberg. Ein Abend der starken Frauen. Apostel Carsten Denker predigt über Marias mutige Entscheidung für Gott. Und ordiniert zwei Diakoninnen für die Gemeinden Vlotho und Schlangen.
Angesichts der schier unglaublichen Botschaft, die der Engel Gabriel ihr überbringt, reagiert Maria zunächst irritiert, fragend und ängstlich. Dennoch steht am Ende ihr markanter Satz: "Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast." (Lk 1, 38a). Was ist nur der Schlüssel zu Marias großem Vertrauen? So fragte Apostel Carsten Denker die anwesenden Schwestern und Brüder aus Schlangen und Horn-Bad Meinberg.
Wie konnte Maria dieses große Vertrauen aufbringen?
"Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären... der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden... der wird König sein... und sein Reich wird kein Ende haben." – Diese Ansprache löst bei der jungen Frau, die zwar mit Josef verlobt, aber der Sitte folgend noch jungfräulich ist, zutiefst menschliche Irritationen und Zukunftsängste aus. Etwa wie sie der Chor nach der Verlesung des Bibelworts besang: "Wir trauen deiner Macht und sind doch oft in Sorgen. Wir glauben deinem Wort und fürchten doch das Morgen." Wieso nur kann sie am Ende dieses Vertrauen und diese völlige Hingabe aufbringen? "Mir geschehe, wie du gesagt hast."
Du Begnadete
Der Schlüssel, so Apostel Denker, liege für ihn in dem Beginn der Ansprache des Engels: "Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!" (Lk 1, 28). Maria sei vom Herrn begnadet gewesen, nur so sei es ihr möglich gewesen, sich dem Herrn völlig hinzugeben. Und so sei es auch mit uns Christen, die wir heute Jesus nachfolgen: Wir sind begnadet! Und zwar allein schon deshalb, weil es uns möglich ist, in unserer heutigen Umwelt zu glauben, zu lieben, und zu hoffen. Apostel Denker erläuterte, wie wenig selbstverständlich das ist. Und diese Begnadung durch den Herrn schaffe auch in uns die Voraussetzung zu einem völligen Vertrauen auf Gott!
Eine Botschaft an zwei Frauen
Ähnlich wie bei Maria, so Bezirksältester Michael Block in seiner Co-Predigt, habe der Heilige Geist auch zu Anja Hellenbrecht (Gemeinde Vlotho) und Sonja Klöpping (Gemeinde Schlangen) gesprochen. Nicht durch einen Engel, aber wohl durch Boten des Herrn. Nicht mit der Botschaft, sie würden schwanger werden. Sondern mit der Frage nach der Übernahme eines Amtsauftrags als Diakonin. Und beide hätten sich im Vertrauen Gott hingegeben – im Geiste Marias. Apostel Denker ordinierte an diesem Abend beide als Diakoninnen. Beiden Schwestern gab er dabei Inhalte des zuvor vorgetragenen Chorlieds "Mit dem Herrn fang alles an" als klare Handlungsempfehlung mit an die Hand.
"Herr, weil mich festhält deine starke Hand, vertrau ich still. Weil du voll Liebe dich zu mir gewandt, vertrau ich still. Du machst mich stark, du gibst mir frohen Mut, ich preise dich, dein Wille, Herr ist gut." – So drückte der Chor zum Abschluss dieses Abends der starken, begnadeten, vertrauenden Frauen die Empfindungen der versammelten Gemeinde aus.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
