Detmold/Horn-Bad Meinberg/Vlotho. Gleich drei Neuapostolische Kirchengemeinden wollten übliche Gewohnheiten einmal durchbrechen und so feierten viele Glaubensgeschwister aus Detmold, Horn-Bad Meinberg und Vlotho am Sonntag, 11. Februar 2024, gemeinsam in der gastgebenden Gemeinde Detmold den Gottesdienst.
Der Gottesdienst wurde geleitet von Evangelist Andreas Bieseke aus Horn-Bad Meinberg. Aufgrund des gemeinsamen Eingangsliedes „Die Himmel rühmen“ sowie der Predigtgrundlage „Lobpreis Gottes“ (Psalm 150, 1.2) sagte er unter anderem in seinem Eingangsgebet: „Wir bringen Dir - Gott - Lob, Preis, Dank und Anbetung entgegen, weil du alles so wunderbar gemacht hast. Wir sagen das, weil wir es glauben. Es sei aber nicht verschwiegen, dass unsere Wahrnehmung jedoch auch oft eine andere ist.“
Eine höhere Ebene
Danach brachte das Bläser-Ensemble, welches für eindrucksvolle Musik sorgte, das Lied ‚Wirf dein Anliegen auf den Herrn, der wird dich versorgen‘ zu Gehör.
Daraufhin sagte der Evangelist, dass wir doch allzu oft darauf achten, was wir nicht haben, also was fehlt. Er riet den versammelten Gläubigen, vertrauensvoll zu versuchen, sich auf eine andere, höhere Ebene zu begeben. Man kann sich darauf einlassen, zu sehen, was wir alles haben. Daraus wird die Ebene des Lobens und Dankens.
Glücklich wird man, wenn man dankbar ist.
Wenn wir allein einmal betrachten, wie sich der Mensch von der Steinzeit bis jetzt entwickelt hat. Es ist äußerst erstaunlich zu sehen, zu was Leib und Geist und Seele so fähig sind. Die Vielzahl der ‚Geschenke Gottes‘ sind beeindruckend. Auch Glauben können ist ein Geschenk. Das gleiche gilt für das Hoffen und das Lieben.
Ein toller Gottesdienst
Die Co-Predigten teilten sich die Gemeindevorsteher aus Vlotho und aus Detmold, Priester Klaus Hellenbrecht und Evangelist Andreas Lutter. Sie drückten unter anderem aus, was alle Anwesenden empfanden: Ein toller Gottesdienst.
Schritt für Schritt konnten wir aufsteigen auf höhere Ebenen; sozusagen auf den Berg der Seligkeiten. Jeder Schritt brachte einen anderen Ausblick, eine andere Perspektive.
Frage: Hast du Lob in Dir? Nutze gerne dafür die vier Säulen des Christseins. Sie heißen Gebet, Apostellehre, Teilen und Gemeinschaft. Viel Grund zum Gotteslob. Aber wir leben ja in Lippe. Da heißt es manchmal noch: Nicht schimpfen ist schon genug gelobt.
Ich bin bei dir alle Tage
Die Abendmahlsfeier wurde eingeleitet durch die Instrumentalisten. In diesem englischen Stück heißt es: Let us break bread together on our knees.
Auch Vergeben können ist ein Geschenk; auch Danken können. Danken können, selbst dann, wenn man sich persönlich in Traurigkeit befindet, setzt höchste Herzensbildung voraus.
Also, vergiss die Zusagen Jesu nicht: „Ich bin bei dir alle Tage!“ „Und ich werde wiederkommen, um euch zu mir zu nehmen!“ Die Aussicht auf ewige Gemeinschaft bei Gott erzeugt Lob, Preis, Dank und Anbetung.
Gemeinsam in den Nachmittag
Nach dem Gottesdienst gab es ein reichhaltiges Angebot für das leibliche Wohl und für gute Gespräche.
Letzter Programmpunkt an diesem Sonntag war eine historische Stadtführung, zu der man sich im Vorfeld bereits anmelden konnte, mit dem Thema: Mord in der Residenzstadt. Die Teilnehmer begaben sich auf historische Verbrecherjagd. Es ging um die Todesfälle von zwei kleinen Kindern im Jahr 1697.
Ein Dankeschön zum Schluss
Bleibt ein Dankeschön zu sagen an alle, die zum Gelingen dieses tollen Sonntags beigetragen haben, ein besonderer Dank auch an das Bläser-Ensemble und natürlich an die gastgebende Gemeinde Detmold.
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