OWL/Schlangen. Blauer Himmel, Sonnenschein und fröhliche Gesichter – gute Voraussetzungen für die Wandergruppe „TrampsNakOWL“, die sich am Samstagvormittag, 9. März 2024, auf dem Wanderparkplatz Bauerkamp in Schlangen traf. 22 Wanderinnen und Wanderer sowie Joko - auf vier Pfoten - machten sich auf, um den etwa 12 Kilometer langen Höhlenweg zu erkunden.
Ein Highlight auf diesem Wanderweg war die Höhle im Naturschutzgebiet „Bielsteinhöhle mit Lukenloch“ zwischen Veldrom und Schlangen.
Doch zuvor konnte noch ein großer „Teppich“ mit Märzenbechern und jede Menge Bärlauch bewundert werden. Die Kulisse eignete sich dann auch hervorragend für das „TrampsNakOWL-Gruppenfoto“, das auf jeder Wanderung dazugehört.
Aufstieg zur Bielsteinhöhle
Der Aufstieg zur Bielsteinhöhle war eine Option für alle „Höhleninteressierten“ und gut trainierten Wanderer, die auf dem Weg durch die Schlucht gut vor die Füße schauen mussten, denn hin und wieder lag auch ein umgestürzter Baum quer im Weg. Doch die Anstrengung wurde auf jeden Fall belohnt. Hier konnte Natur pur bewundert werden.
Die Bielsteinschlucht ist etwa 300 m lang und verläuft sichelförmig von Südwesten nach Norden. In prähistorischer Zeit diente sie als Flucht- und Siedlungsstätte. Die Wände bestehen aus hellem, stark zerklüfteten Kalkstein und ragen bis zu 15 Metern auf.
Im hinteren Teil der Schlucht liegt die etwa 42 Meter lange Bielsteinhöhle. Die Höhle ist als Bodendenkmal ausgewiesen. Hier leben Fledermäuse, zum Beispiel die Teichfledermaus und das Große Mausohr. In den Monaten September bis Mai darf die Höhle deshalb nicht betreten werden. (Quelle: Wikipedia)
Heimat für Fledermäuse
Eine weitere Option war ein Abstecher zur Hohlsteinhöhle. Sie ist etwa 360 Meter lang und an ihrer höchsten Stelle circa 50 Meter hoch, allerdings ist der Zutritt untersagt. Sie ist Heimat für viele Fledermäuse. Am 9. März, so erfuhren wir, wurden hier circa 600 Fledermäuse gezählt.
Verdiente Pause und schon das Ziel im Blick
Zu einem Abstecher zur Hohlsteinhöhle konnten sich dann nur noch einige wenige der Wanderer entschließen, denn die wohlverdiente Pause lockte doch mehr.
Schließlich lagen noch gute fünf Kilometer vor der Wandergruppe bis zum Ziel: Gaststätte Bauerkamp. Hier hatte Andreas Falk die Wanderer schon angekündigt und Kaffee und Kuchen, Herzhaftes und Kaltgetränke mundeten allen vorzüglich.
Ein Dank an die Organisatoren
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Evelin und Andreas, die die Tour organisiert haben und zwischen den einzelnen Etappen immer wieder eine „Müde-Füße-Mitfahrgelegenheit“ angeboten haben, die aber von niemandem in Anspruch genommen werden musste.
„Neue“ sind herzlich willkommen
Die Wandergruppe OWL gibt es bereits seit mehr als 10 Jahren. Gern können sich noch wanderfreudige Menschen unserer Gruppe anschließen“, so Andreas Falk. Bei Interesse einfach eine Mail schicken an: andreas.falk@nak-owl.de
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