OWL. Berghof Stork, idyllisch gelegen am Rande des Leistruper Waldes, war Treffpunkt der 34 Wanderinnen und Wanderer, die sich am Samstag, 8. Februar 2025 zu einer etwa 12 Kilometer langen Tour aufmachten, organisiert von Andreas Falk. Wer nicht ganz so gut zu Fuß war, konnte nach der halben Strecke schon mal eine Pause einlegen. Bei Kaffee und Kuchen ließ es sich gut aushalten, bis auch die restlichen Wanderer wieder am Berghof eintrafen. Der Berghof hatte an diesem Samstagnachmittag extra für TrampsNakOWL geöffnet.
Festes Ritual zu Beginn einer Wanderung: Es wird ein großer Kreis gebildet und die „Neuen“ werden kurz vorgestellt. So auch diesmal, Andreas begrüßte alle in der großen Runde, stellte kurz den Ablauf des Tages vor und freute sich über die Neuzugänge.
Frühstück am Brunnentempel
Erster Anlaufpunkt war der Kurpark in Bad Meinberg. Dort war Zeit für eine kleine Frühstückspause am Brunnentempel. Der Brunnentempel war ehemals ein öffentliches Kohlensäure-Gas-Bad, so zu lesen auf einer Tafel, die dort angebracht ist.
Nach der kurzen Stärkung ging es weiter durch den Leistruper Wald. Mit dabei war übrigens auch Hündin Kira, die reichlich aufregende Gerüche erschnüffeln konnte. Aber auch sie war nicht abgeneigt, als nach etwa sechs Kilometern eine Pause eingelegt wurde – Zeit für eine Mittagsrast.
Opfersteine, Mythen und Sagen
Im Leistruper Wald, südlich von Diestelbruch, findet man interessante Steine und Gesteinsformationen. Seinen Namen erhielt der Wald durch das in der Nähe liegende Gut Leistrup, welches im Jahr 1390 erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Dort gibt es Opfersteine, Steinhügelgräber und andere Steinsetzungen, die noch heute Rätsel aufgeben und für reichlich Mythen und Sagen rund um den Leistruper Wald sorgen. Hufeisenförmige Steinsetzungen im Wald können bis zum heutigen Tag nicht plausibel gedeutet werden. Zwar lassen sich die Opfersteine nicht eindeutig wissenschaftlich als altgermanische Kultstätte belegen, jedoch erzeugen sie für viele Menschen eine magische Anziehungskraft.
Auch über eine Verbindung der Steinsetzungen mit den Externsteinen wird spekuliert. Geologisch jedoch gelten die als Naturdenkmal ausgewiesenen, mehrere Kubikmeter großen, imposanten Steinblöcke als „Lesesteine“ mit einem geschätzten Alter von mehr als 200 Millionen Jahren. (Quelle: Lipperland.de)
Dieser Ort eignete sich dann auch hervorragend für ein weiteres „TrampsNakOWL-Gruppenfoto“.
Letzte Etappe
Die letzte Etappe der Wanderung führte über eine Anhöhe, die noch mal einen weiten Blick auf Diestelbruch bot.
Und dann war auch schon wieder der Berghof Stork in Sichtweite.
Heißer Kaffee und leckere Torten standen bereit. – Es konnte keinen besseren Abschluss für diese tolle Winterwanderung geben. Ein herzliches Dankeschön an den Organisator Andreas Falk.
„Neue“ sind herzlich willkommen
Die Wandergruppe OWL gibt es bereits seit mehr als 10 Jahren. Gern können sich noch wanderfreudige Menschen unserer Gruppe anschließen“, so Andreas Falk. Bei Interesse einfach eine Mail schicken an: andreas.falk@nak-owl.de
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
