Bad Pyrmont. Am 21. April 2024 empfingen Esther und Hirte i.R. Helmut Lütgemeier durch den Vorsteher der Gemeinde Bad Pyrmont, Priester Theo Meier-Hans, den Segen zur Goldenen Hochzeit. Hochzeitstag war eigentlich der 1. Februar. Da aber die Silberhochzeit bei Schnee stattfand, hatte man diesen Tag gewählt – und als man morgens aus dem Fenster schaute, war alles weiß.
Wo du hingehst
In seiner Ansprache erwähnte der Vorsteher die Geschichte, wie es dazu kam, dass die beiden nach Bad Pyrmont kamen. „Die Geschichte handelt von einem jungen Paar, dass sich kennen- und liebengelernt hatte und zusammenleben wollte. Aber sie hatten ein Problem nämlich, dass sie aus unterschiedlichen Gegenden kamen“. So hatte Esther ihren Vorsteher gefragt was sie tun sollte und der hatte geantwortet, dass sie dableiben solle, weil sie gebraucht würde. Esthers Bruder schlug dann vor den Vorsteher von Helmut auch zu befragen. Dieser verwies auf die Bibelstelle „Wo du hin gehst, da will auch ich hingehen“ und stellte die Frage ob das ein Mann oder eine Frau gesagt habe. Es war eine Frau mit Namen Ruth. Der zweite Vorname von Esther ist Ruth … Das haben Esther und Helmut dann als göttliches Zeichen angesehen.
Der Vorsteher gab ihnen das Wort aus Matthäus 6,33 mit auf den Weg „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“
„Ihr habt euch beide viele Jahre in unterschiedlichen Aufgaben in die Gemeinde eingebracht. Esther wurde erst vor ein paar Monaten als Orgelspielerin verabschiedet und Helmut ist immer noch als Seniorenbeauftragter des Bezirk OWL unterwegs." Sie hätten in ihrem Leben Gott an die erste Stelle gestellt. „Der liebe Gott ist mit euch, er geht mit euch. Auch wenn es im Leben nicht immer nur aufwärts geht“, so der Vorsteher.
Christus regiert
Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Epheser 1,22.23 „Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles, welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt“.
„Welches Bild haben wir von Gott?“, fragte der Vorsteher. „Gott schafft Adam und Eva und setzt sie ins Paradies. Aber kaum machen sie einen Fehler, schmeißt er sie raus“. Das Alte Testament zeichne das Bild eines strafenden Gottes. Dann sei Jesus Christus gekommen und habe gezeigt, dass Gott ganz anders ist.
Zu sündigen bedeute, dass wir uns von Gott entfernen oder trennen. Wenn Menschen sich von Gott trennen, habe das seine Konsequenzen. Aber Gott wolle diese Trennung nicht. Jesus Christus sei ohne Sünde über die Erde gegangen, um die Trennung zwischen Gott und den Menschen aufzuheben. Sein Wunsch sei es, dass die Menschen ganz nah bei ihm sind. „So können wir das Bild eines Körpers verstehen, der Kopf ist Jesus Christus und die Gemeinde der Körper. Der Kopf sendet die Impulse“, so der Vorsteher.
Aufgabe der Gemeindemitglieder sei es bei Jesus Christus zu bleiben, mit ihm verbunden zu bleiben um so in die ewige Gemeinschaft mit Gott zu kommen.
Bezirksältester Kurt Meßmann bereitete auf die Sündenvergebung vor. „Hast du dich gefreut, dass miterleben zu dürfen?“ Dann solle man auch dafür einmal besonders beten, dass einem dass etwas bringt in dem Augenblick. Weil die Gemeindemitglieder sich gegenseitig liebhaben, sollen sie auch vor einem Gottesdienst füreinander beten. Jesus Christus wende sich ihnen zu. „Du brauchst nur die Worte im Glauben zu ergreifen, dann bist du frei.“
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