Bad Pyrmont. Am Sonntag, den 14.07.2024 erwartete die Gemeinde Bad Pyrmont Bischof Peter Johanning zur Segenspendung zur Silbernen Hochzeit. Jedoch betrat Bezirksapostel Stefan Pöschel den Altar. Bischof Peter Johanning wusste von dem Fragezeichen im Kalender des Bezirksapostels und hatte dann gebohrt…
Das Textwort des Gottesdienstes stammte aus der Apostelgeschichte, 14,14.15.
Gebt unserem Gott die Ehre
Der Bezirksapostel berichtete aus dem Zusammenhang des Bibelwortes, dass Apostel Paulus einen von Geburt an gelähmten Menschen geheilt hatte und die Menschen die Apostel Paulus und Barnabas nun für Götter hielten. „Apostel aus alter Zeit und neuer Zeit sind sterbliche Menschen. Was bedeutet das? Sie sind Menschen mit Fehl und Tadel“, so der Bezirksapostel. Auch sie seien sterblich und predigten das Evangelium, damit sich die Menschen von den nichtigen Göttern abwenden können zum lebendigen Gott. „In diesem Fall hatte er es mit Menschen mit völlig anderen Vorstellungen zu tun und er forderte sie auf doch den einen Gott, den Schöpfer Himmels und der Erden, zu erkennen. Gebt unserem Gott die Ehre.“
Sendungsbewusstsein der Apostel
Apostel Paulus machte deutlich, dass der Ruf von Gott komme und er Jesus Christus nachfolge. „Deshalb konnte er auch in dem Sendungsbewusstsein auftreten, was die Apostel alter Zeit hatten und die Apostel neuer Zeit haben.“
Mit der Ordination sei dieses nicht getan. Es gehe nur, wenn sich die Apostel durch den guten und heiligen Geist leiten lassen. Dieses sei die Voraussetzung.
Aber alle Christen hätten auch heute den Auftrag durch ihr Leben glaubwürdig Jesus Christus zu verkörpern. Grade in unserer Zeit, in der viele Menschen von Gott nichts mehr wissen wollten. „Die Menschen, durch den Sündenfall getrennt, haben die Chance, das Heil zu erlangen und zu Gott zurückzufinden. Das geht nur über Jesus Christus“. Es sei Auftrag aller Christen dieses klar zu sagen und nicht nur zu denken.
„Haben wir noch Götter und Götzen, die in unserem Leben wichtig sind,“ fragte der Bezirksapostel "oder ist Jesus Christus schon alles in unserem Leben?".
Segen zur Silberhochzeit
Nach dem Chorlied „Herr wir bitten um den Segen“ hieß der Bezirksapostel Silke und Priester Alexander Brämer am Altar herzlich willkommen. Er beschrieb ihren bisherigen Weg scherzhaft als ein „Nomadendasein“, der sie nach der Hochzeit über Braunschweig, Ettlingen, Mainz, Wiesbaden und Illertissen nach Bad Pyrmont geführt habe. In allen Gemeinden hätten sie ihre Gaben eingebracht. „Danke für alles, was ihr aus Liebe zum Nächsten getan habt. Danke, dass ihr euch so ein kindliches Herz bewahrt habt für die Dinge, die wirklich wichtig sind“, sagte der Bezirksapostel. Für die Zeit, die nun vor ihnen liegt, gab er ihnen das Wort aus Philipper 1, Vers 6 mit auf den Weg: Ich bin der guten Zuversicht, dass, der das gute Werk in euch angefangen hat, es auch vollenden wird in Jesus Christus.
Am Ende des Gottesdienstes sangen der Chor und die Gemeinde gemeinsam mit Klavierbegleitung das Lied „Singt ein Lied von Gott“.
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