Herford. Am Sonntag, 26. Mai 2024 trafen sich um 14 Uhr die Amtsträgerinnen aus dem Apostelbereich Nord der Kirchenbezirke Recklinghausen und Ostwestfalen-Lippe in der Neuapostolischen Kirche in Herford. Apostel Carsten Denker, der zuständig ist für diesen Bereich, stand für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Im Anschluss feierte er um 16 Uhr einen Gottesdienst mit den Amtsträgerinnen und der Gemeinde Herford.
Seit dem letzten Jahr finden Austauschtreffen für Amtsträgerinnen statt. Mancherorts gibt es schon mehrere Amtsträgerinnen; woanders fanden erst vereinzelt Ordinationen statt. Um die Umsetzung der Ordination von Frauen eng zu begleiten und überall einen Austausch zu ermöglichen, finden die Austauschtreffen auch in diesem Jahr noch einmal statt.
Nach einem gebietskirchenweiten Treffen via Zoom im März finden nun Zusammenkünfte in den einzelnen Apostelbereichen statt. Eingeladen sind alle Amtsträgerinnen und Schwestern, deren Ordination in Kürze ansteht. Nach der Begrüßung durch die Apostel fand der Austausch bisher ausschließlich unter Schwestern statt.
Positives Feedback
Am 26. Mai kam Apostel Carsten Denker zum Treffen in Herford dazu und stand für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Aus dem Kreis der 25 Amtsträgerinnen, darunter auch eine Priesterin, kam durchweg ein positives Feedback, sie fühlen sich wohl in ihrem Amt und werden in ihren Gemeinden wertgeschätzt. Besonders die seelsorgerische Betreuung von Glaubensschwestern durch Amtsträgerinnen wird sehr positiv bewertet.
„Gern darf der Kreis der Amtsträgerinnen sich noch vergrößern“, so Verena Küpperbusch, Diakonin aus der Gemeinde Bielefeld-Mitte, die das Treffen organisiert hatte.
Ein besonderer Dank
Zu Beginn des Gottesdienstes wandte sich der Apostel zunächst an die Amtsträgerinnen und dankte ihnen, auch im Namen der Gemeinden. „Die Dankbarkeit für euch ist immens groß“, so der Apostel.
Dein Wille geschehe!
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Matthäus 6, aus Vers 10: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ Mit diesem Wort diente Stammpostel Jean-Luc Schneider Anfang Mai in Angola.
„Was ist Gottes Wille?“, war zunächst die Frage des Apostels. „Gottes Wille ist vollkommen. Gott ist allmächtig. Gott ist der Schöpfer von Himmel und Erde. Gott hat uns erschaffen als Menschen. Es ist alles durch seine Hand, durch sein Wort entstanden.“
Uns Menschen habe Gott die Entscheidungsfreiheit gegeben. Er wolle nicht, dass wir wie Marionetten funktionieren. Gott wolle, dass wir uns als Christen ganz bewusst für ihn entscheiden.
Den Willen Gottes falsch interpretieren?
Wir Menschen, so Apostel Denker, interpretieren den Willen Gottes oftmals falsch. Wir denken dann an Leiden, an Krankheit, an Sorgen, an Not. Doch das sei nicht Gottes Wille.
Der Apostel erinnerte an den Opfertod Jesu: „Es war auch nicht Gottes Wille, dass Jesus Christus qualvoll sterben musste. Gottes Wille war es, dass Jesus Christus den Sieg erringt. Dass er uns dadurch die Möglichkeit gibt, Gnade zu erhalten und in die Gemeinschaft mit Gott zu gelangen.“
Gottes Wille sei es, an Jesus Christus zu glauben, an das, was er in seinem Evangelium verkündet hat. „Es geht Gott einzig und allein um das Heil deiner Seele“, so der Apostel.
Gottes Wille sei es auch, den Nächsten zu lieben, ihn zu schätzen und als Geschöpf Gottes zu sehen.
Von der Theorie zur Praxis
Und dann gehe es darum, den Willen Gottes in die Tat umzusetzen. Das sei eine große Herausforderung. Der Apostel riet, sich zunächst ganz auf den Willen Gottes zu fokussieren. "Dieser führt letztendlich immer nur zum Guten und dieses Wissen gibt Sicherheit und lässt das Vertrauen wachsen", so das Fazit des Apostels.
Die Botschaft mitnehmen
Bischof Peter Johanning unterstrich in seiner Co-Predigt noch einmal das herausfordernde Bibelwort und ging auf den Vortrag des Gemischtes Chores ein.
Sein abschließender Rat: „Deinen Willen Herr tue ich gern und trage ich in meinem Herzen. Du willst das ganze Herz, also sollst du es auch haben. Lasst uns diese Botschaft mitnehmen.“
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