OWL/Schildesche. Am 19. April 2026 trafen sich Jugendliche der Bezirke Minden, Osnabrück und Ostwestfalen-Lippe im ältesten Kirchengebäude der Neuapostolischen Kirche weltweit, um einen gemeinsamen Gottesdienst zu feiern. Die Atmosphäre und Akustik in diesem Gebäude ist immer eine ganz besondere Erfahrung.
Grundlage des Gottesdienstes war der Bibelvers aus Matthäus 8, 25b-26. Durch den Gottesdienst führte Priester Henning Ruppenstein. In seiner Predigt sprach er von Ängsten, die uns heute genauso wie die Jünger Jesu damals, in Bedrängnis bringen können. Das sind zum einen das globale Weltgeschehen aber auch ganz persönliche Ängste, die uns zu schaffen machen können. Und währenddessen schläft Gott?
Welche Sorge hast Du?
Unterschiedliche Stärken des Wellengangs wurden beleuchtet. Es kann ein Streit mit einer Freundin/einem Freund sein, die Sorge vor den nächsten Klausuren oder Prüfungen bis hin zu Trennung der Eltern, schweren Erkrankungen oder Trauerfällen im engsten Familienkreis.
An dieser Stelle war jeder Gottesdienstteilnehmer eingeladen, seine größte Sorge anonym auf ein vorbreitetes Papierschiffchen zu schreiben und vor den Altar zu legen. Diese Schiffchen wurden direkt nach dem Gottesdienst vernichtet. Viele Jugendliche nutzten diese Gelegenheit.
Die abgelegten Sorgen wurden in einem gemeinschaftlichen Gebet, gesprochen von Priester Sven Althof, zusammengefasst.
Jesus ist da
In ihrer Co-Predigt ging Priesterin A. darauf ein, dass Jesus uns unsere Lebensführung nicht abnimmt. Wir können aber sicher sein, dass er im entscheidenden Zeitpunkt immer da ist. Gleichzeitig haben bei der Begebenheit auf dem See Genezareth alle Jünger mit angepackt und sich gegenseitig geholfen. Unsere Priesterin rief dazu auf, dass auch wir uns gegenseitig helfen sollen.
Abschließend wurde die Gemeinde von Priester Helmut Sendzig auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl vorbereitet.
Ausklang
Nach dem Gottesdienst gab es Fingerfood als kleine Stärkung und Gemeinschaft untereinander.
Jugendstunde
Anschließend fand eine Jugendstunde zum Thema „Beten“ statt. Die Jugendstunde wurde vom Jugendbeauftragten Sven Althof moderiert. Hier wurde besonders die Entwicklung vom kindlichen Gebet zum persönlichen, emanzipierten Gebet sowie die Unterschiede zwischen einem formalen und einem spontanen Gebet beleuchtet.
Nach der Jugendstunde war auch noch Zeit für ein kleines Eis in der benachbarten Eisdiele.
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