Bad Pyrmont. Am 17.06.2026 hielt Apostel Carsten Denker in der Gemeinde Bad Pyrmont den Gottesdienst. Nach dem Vortrag des Liedes „Dir gebührt Ehre“ durch den gemischten Chor war er sichtlich bewegt und verspürte den Wunsch, den Gottesdienst in Bad Pyrmont gemeinsam mit der Gemeinde zu feiern.
Das Bibelwort für dieses Gottesdienst stammte aus Hebr. 11,3:
„Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“
Gott - der Schöpfer
Apostel Denker lud die Gemeinde ein, sich gemeinsam auf eine „Erkenntnisreise“ zu begeben – eine Reise, auf der man entdecke, wo überall Anlass sei, Gott zu loben und zu preisen. Hier im Gottesdienst, abseits vom Alltag könne man seine Seele öffnen für die Wunder Gottes. Dieses tue der Seele gut. Gott schuf den Menschen und setzte ihn in eine perfekte Welt. „Lasst uns mit der Schöpfung bewusster umgehen, diese sehen und auch anerkennen.“ Alles sei durch Gott entstanden, in einer Dimension, die nicht schöner sein könne. Würden alle Menschen die göttliche Dimension der Schöpfung erkennen, wäre die Erde ein Ort, an dem niemandem etwas mangeln müsste.
Auch wenn wir nicht den Frieden der ganzen Welt herstellen könnten, so könne doch jeder im eigenen Umfeld achtsam mit Natur und Mitmenschen umgehen.
Gott habe dem Menschen eine Seele geschenkt, die die Gabe des Heiligen Geistes erkennen könne. Auch das Totenreich sei Teil seiner Schöpfung. Christus selbst war der Erste, der dort hineinging. „Diesen Glauben wollen wir uns nicht nehmen lassen,“ betonte der Apostel.
Gottes Fürsorge gelte seiner gesamten Schöpfung: „Gott will, dass es dir gut geht, dass deine Seele, deine Hoffnung und dein Glaube bewahrt bleiben bis zur Wiederkunft des Herrn.“
Fürchte dich nicht – glaube nur
Apostel Denker erinnerte an das Jahresmotto – Fürchte dich nicht - glaube nur. Der Mensch sei Teil der Schöpfung, getragen von Gottes Fürsorge. Wer dies verinnerliche, könne Vertrauen fassen und müsse sich nicht fürchten. Auch heute entstünden Wunder durch Gottes Liebe und Gnade.
„Lasst uns auf sein Wort hören, ihm folgen und wieder mehr vertrauen. Was Gott sagt, das tut er auch“, so der Apostel.
Gottes Größe und Allmacht
In seiner Co-Predigt erinnerte Bischof Thomas Wiktor daran, wie groß Gott sei und was er alles bewirken könne. Dieser Gott sei nicht ein typischer Herrscher, der über allem stehe und seine Leute wie Untertanen durch die Gegend schicke, sondern sei pure Liebe.
Wer ihm folge, werde dorthin geführt, „wovon du schon so viel gehört hast“. Aufgabe der Gläubigen sei es, richtig zuzuhören und zu verstehen.
Der Gottesdienst vermittle nicht, wie man ein bequemes, erfolgreiches Leben führe. Sein Ziel sei ein anderes: Gott wolle die Menschen ewig bei sich haben. Dazu dienten Gottesdienst, Heiliges Abendmahl und alle Gnadenmittel, die Gott zur Verfügung stelle.
Feierliche musikalische Gestaltung
Der Instrumentalkreis und der gemischte Chor der Gemeinde trugen mit ihren Beiträgen zu einer feierlichen und bewegenden Atmosphäre des Gottesdienstes bei.
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