Schlangen. Apostel Denker besuchte am 22. Mai 2024 die Gemeinde Schlangen. Eingeladen waren zu dem Gottesdienst am Mittwochabend die Gemeinde Horn-Bad Meinberg sowie Bischof Peter Johanning. Schlangen liegt in der Landschaft Senne und dem Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge und somit an der Außengrenze des Kirchenbezirkes Ostwestfalen-Lippe.
Apostel Denker begann den Gottesdienst mit Gebet und den Trinitarischen Eingangsworten: "In dem Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes." In der Regel folgen dann Anbetung, Lobpreis, Dank, Bitten und Fürbitten. Den Dank drückte der Apostel unter anderen mit den Worten aus: "Wir kommen heute Abend zu dir, haben uns um deinen Altar geschart, weil wir einen Ruf vernommen haben. Du hast uns gerufen, zu dir zu kommen, hast uns die Türe aufgetan und wir sind diesem Ruf gefolgt. Danke.
Warum tun wir das?
Weil uns danach verlangt, Gemeinschaft mit Gott und den Geschwistern haben zu dürfen. Oft haben wir schon hier in der Bank gesessen, haben Kraft und Trost erleben dürfen. Erfahrungen machen dürfen, die nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Seele bereichert haben.
Herr, wie sind deine Werke so groß, deine Gedanken sind sehr tief
Der Chor antwortete dem Apostel auf das Verlesen des Bibelwortes mit dem Chorlied "How Great Thou Art" - O grosser Gott, wie groß sind deine Werke.
Es sind immer nur wenige Augenblicke hier im Gottesdienst und mancher fragt sich: Gibt es auch für mich etwas, kann ich in der Kürze auch etwas für mich persönlich mitnehmen? Wir wollen nicht auf den nächsten Gottesdienst warten, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo alles andere, welches uns umtreibt, was vielleicht noch zwei Minuten vor dem Gottesdienst relevant war keine Rolle mehr spielt. Das ist wichtig, denn was der Herr uns jetzt und hier zu sagen hat, ist eine wichtige Botschaft für unsere Seelen.
Rückblick auf den Gottesdienst mit Stammapostel Schneider
Apostel Denker sprach über die Erinnerung an das vermeintlich Selbstverständliche, unseren Glauben. Den allerheiligsten Glauben, welcher so facettenreich ist, das wir uns dessen immer wieder erinnern müssen. Er wies noch einmal darauf hin, uns intensiv bewusst zu machen, den persönlichen, privaten Alltagsglauben von dem allerheiligsten Glauben zu unterscheiden.
Was betrübst du dich, meine Seele und bist so unruhig in mir? (Psalm 42)
Warum werden wir plötzlich so verletzbar, so brüchig in unserem Glauben? Das kommt nicht von außen, das kommt von uns selbst. Wie oft horchen wir in unsere Seele und merken, da ist etwas nicht in Ordnung, da fehlt irgend etwas. Wo ist denn plötzlich mein unerschütterlicher Glaube geblieben, den ich doch mal hatte? Es ist wichtig, dass wir dieses Gefühl noch spüren, diese Entwicklung noch merken.
Apostel Denker sagt dazu drei Worte: "Harre auf Gott" Haben wir den Mut, an die großen Werke und Wunder Gottes zu glauben, dass er es richten kann.
Die großen Werke Gottes sind nachhaltig
Gottes Werke sind groß, wunderbar und einzigartig. Sie wollen nur unser Heil. Was sind denn die großen Werke? Da ist das große Werk mit dem Namen "Jesus Christus". Des Weiteren ist es das große Wunder seiner Liebe, denn Gott ist die Liebe. Daraus resultiert ein weiteres großes Werk, die Verwandlung. Die Zukunft, die Gott uns geschaffen und in Aussicht gestellt hat. Ewige Gemeinschaft mit Gott. Herr, wie sind deine Werke so groß. Diese Werke zu erkennen, zu glauben, hängt von uns selbst ab.
Co-Predigt Bischof Johanning
Glaubensbekenntnis ist ein Wort, über welches man lange nachdenken kann. Der Bischof formulierte das Wortspiel: "Wer ein Bekenntnis nicht kennt, der hat Schwierigkeiten, dies zu bekennen." Ein jeder entwickelt für sich ein persönliches Glaubensbekenntnis.
Bischof Johanning erinnerte an die Gedanken des Stammapostels zu der Lehre der Apostel. Die Lehre der Apostel von vor 2.000 Jahren. Aber schon damals wiesen diese Apostel darauf hin: Das, was wir euch sagen, kommt von Jesus Christus, nicht von uns. Und erst dann haben sie gewirkt, erklärt, Wunder getan und das Evangelium verkündet. Die Aufgabe der heutigen Apostel ist, die Lehre der Apostel von damals hochzuhalten, weiterzutragen. Nach wie vor im Auftrag des Herrn. Das schenkt uns Sicherheit.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahles endete der Gottesdienst mit Gebet und Segen. Im Anschluss gab es bei einem kleinen Imbiss die Möglickeit zum Austausch und zu Gesprächen.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
