Enger-Spenge. Am Sonntag, 2. April 2023, konnten Hubert und Anneliese Schnittger auf mehr als 51,3 gemeinsame Jahre zurückblicken.
Der Gottesdienst basierte auf dem Textwort aus Johannes 12, Verse 15.16: „Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen. Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte.“
Der Gemeindevorsteher, Bezirksevangelist Stefan Vogt, ging kurz auf das Palmsonntagsgeschehen ein, wie es unter anderem in der Bibellesung (Lukas 19, Verse 28-40) beschrieben steht: Jesus zog auf einem Esel als Reittier in Jerusalem ein, nicht – wie bei weltlichen Herrschern üblich – auf einem edlen Pferd. Er kam zwar als König, seine Aufgabe war aber nicht das Herrschen, sondern er war der Vermittler von Frieden, Erlösung und ewiger Gemeinschaft mit Gott.
Was erwartest du heute?
Jede/r macht Pläne, wie das eigene Leben verlaufen soll, oft kommt es aber anders. An diesen schwierigeren Stellen können wir uns an Jesus erinnern und ausrichten. Er hat seinen vorherbestimmten Weg gemacht; auch als alle dachten, das Böse hätte gesiegt, hat die Liebe Gottes regiert. Auch bei dir wird das so sein, du bekommst genug Kraft und Gnade, das Glaubensziel zu erreichen.
Wie gehst du mit Enttäuschungen um?
Priester Ralf Placke erinnerte in seinem Predigtbeitrag daran, dass Jesus zuerst mit Jubel empfangen wurde. Als er sich aber nicht als der erhoffte neue König und Retter von den römischen Besatzern erwies, wurde er von den Menschen fallengelassen. Was machst du, wenn du von Jesus enttäuscht bist, wenn er dir scheinbar nicht hilft – lässt du ihn, unseren himmlischen Vater und deinen Glauben dann einfach fallen? Nein, wir kennen unseren allmächtigen Gott und bleiben ihm nah.
Alles gemeinsam, vieles geteilt!
In der Ansprache an das Goldhochzeitspaar erwähnte der Vorsteher, dass die beiden lange auf diesen Tag gewartet haben, nämlich fast 14 Monate. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Feier mehrfach verschoben. Hubert und Anneliese Schnittger seien wirklich ein ganz besonderes Paar, so der Vorsteher: Sie sind am gleichen Tag geboren und auch am gleichen Tag getauft, versiegelt und konfirmiert worden – die Mütter haben sich sogar die Hebamme geteilt. Auch bei den Eheleuten Schnittger sei natürlich nicht alles nach Plan verlaufen, aber sie haben sich ihren Glauben an Gott bewahrt, waren immer in der Gemeinde mit aktiv und sind heute sehr dankbar für die gemeinsame Zeit. Vor der Segensspendung gab der Vorsteher dem Paar einen Bibelvers mit auf den weiteren Lebensweg aus 2. Korinther 4, Vers 16: „Darum verlieren wir nicht den Mut. Wenn auch unsere körperlichen Kräfte aufgezehrt werden, wird doch das Leben, das Gott uns schenkt, von Tag zu Tag erneuert.“ (HFA)
Nach dem Gottesdienst gab es dann noch die Gelegenheit, sich bei einem Glas Sekt oder O-Saft mit dem Goldhochzeitspaar und deren Gästen zu unterhalten.
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