Bad Pyrmont. Am 04.10.2024 haben Edelgard und Uwe Ehrenfried in der Neuapostolischen Kirche Bad Pyrmont den Segen zu ihrer grünen Hochzeit empfangen. Hieran nahm nicht nur die zahlreiche Verwandtschaft der beiden, die aus ganz Deutschland angereist waren, sondern auch das Blasorchester BRASS24 aus Lügde teil.
Glaube verbindet
Bereits vor dem Traugottesdienst spielte das Blasorchester. Da noch nicht alle Gäste anwesend waren verzögerte sich der Beginn der Segenshandlung. Doch dann erklang der Hochzeitsmarsch und der Vorsteher der Gemeinde, Priester Theo Meier-Hans trat mit dem Bräutigam an den Altar und auch die Braut kam hinzu.
Eingehend auf das vom Blasorchester gespielte Lied „O happy Day“ sagte der Vorsteher: „ Was für ein fröhlicher Tag, ist es wenn eine Hochzeit gefeiert wird!“ In diesem Lied ginge es aber um einen Menschen, der singe, was es für ein schöner Tag sei, an dem Jesus seine Sünden abgewaschen habe. „Euch beiden ist der Glaube wichtig, deshalb habt ihr um den Segen gebeten.“
„Manchmal geht es um ein Konfirmationsgelübde, manchmal um ein Hochzeitsgelübde, wo man Gott und anderen Menschen etwas verspricht. Im Idealfall halten wir unsere Versprechen ein.“ Dieses sei aber nicht immer so. Es gäbe Situationen, wo uns das nicht gelänge. „Das Leben läuft nicht immer gerade, es läuft nicht immer so, wie man es sich vorstellt.“
Der Vorsteher hob hervor, dass sich die beiden trotz aller Lebenserfahrung sagten: Ich liebe sie/ihn und nehme es mir vor, den Rest meinen Lebens mit ihr/ihm zu verbringen. Es ginge nicht darum, von Anfang an alles perfekt und richtig zu machen und es könne auch wertvoll sein, einen zweiten Versuch zu starten. „Ihr habt euch vorgenommen, den Weg gemeinsam bis zum Ende zu gehen.“
Nach dem Sologesang „Zwei Hände wollen heute“ mit Klavierbegleitung traten beide vor den Altar, um den Segen in Empfang zu nehmen.
Segen zur Trauung
Priester Theo Meier-Hans berichtete, dass Uwe auf Partnersuche gewesen sei und es sehr schnell hieß: Edelgard zieht zu mir. In einem NAK-Chat hatten sich die beiden kennengelernt, als Waldschrat und Petrulla. Nach der Kennenlernphase erkannten sie, dass sie die gleichen Werte und Vorstellungen vom Leben haben. „Dann können wir auch heiraten. Wir wollen füreinander da sein, wollen unseren Weg bis zum Ende zusammen gehen.“ Das sei der Plan. Der Vorsteher freute sich darüber, dass sie sich zu diesen Schritt entschlossen hatten.
„Ich wünsche euch, dass ihr das, was ihr euch heute versprecht, jeden Tag ausführt und den Wunsch, immer füreinander da zu sein und den Weg gemeinsam zu gehen immer mit Leben erfüllt. Auch und besonders dann wenn es nicht einfach ist.“
Anschließend stellte er beiden die Frage, ob sie gewillt seien, den anderen als eine Gabe Gottes anzuerkennen, in allen Verhältnissen zu ihm zu stehen, die Treue zu halten solange sie beide lebten, dem anderen in Liebe und Wertschätzung zu begegnen, ihr gemeinsames Leben nach den göttlichen Geboten auszurichten und danach zu handeln. Dieses bejahten beide.
Nach dem Trausegen wurde das Lied „On the Wings of a Dove“ mit Gitarre und Akkordeon vorgetragen und die Gemeinde zum Mitsingen des Refrains animiert.
Im Anschluss hatten alle Gottesdienst-Teilnehmer die Möglichkeit zu gratulieren und waren zu einem Sektempfang eingeladen.
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