Bad Pyrmont. Am 30.10.2024 hielt Apostel Carsten Denker in Bad Pyrmont einen Gottesdienst. Darin versiegelte er eine Mutter mit ihrem erwachsenen Sohn. Er ordinierte eine Priesterin und zwei Diakoninnen und setzte außerdem zwei Priester und zwei Diakone in den Ruhestand.
Grundlage der Predigt war das Textwort aus Josua 1,5:
„Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.“
Gottes Beistand
Nachdem das vom Chor gesungene Lied „Einstens las ich von einer Stadt Salem“ verklungen war erinnerte der Apostel an die Königin von Saba, die den jüdischen Tempel in Jerusalem besuchte und überwältigt war, dass dieser all ihre Vorstellungen übertroffen hatte. Dies gelte für gläubige Christen auch im Bezug auf ihr Glaubensziel. „Gott sagt uns, ich verlasse dich nicht, ich bin bei dir und helfe dir. Gott ist heute auch noch mit dir, in dem Maß, wie du es dir gar nicht vorstellen kannst“.
Bezugnehmend zum Textwort ging der Apostel darauf ein, dass Josua ein sehr schweres Erbe antrat und Sorge hatte wie er seinen Auftraf erfüllen sollte. Der große Prophet Mose war verstorben und Gott hatte nun Josua ausersehen, das Volk Israel weiterzuführen. „Mose hatte ein wunderbares Verhältnis zu Gott, hatte ihm vertraut und oft in großartigen Wundern erlebt.“ Josua fragte sich, wie er es schaffen sollte, das verheißene Land zu erobern. „Gott selber hat ihm Mut gemacht, es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang, und wie ich mit Moses gewesen bin, so will ich auch mit dir sein.“ Dieses habe Josua viel Kraft gegeben.
Gott verlässt uns nicht
„Was hat das mit uns im Jahr 2024 zu tun?“ fragte der Apostel. „Diese Botschaft gilt heute ganz besonders dir und mir: Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.“ Dieses sei ein Treugelöbnis Gottes an die Gläubigen und so könne sich ein Wohlgefühl und Sicherheit in ihren Seelen ausbreiten. Diese Zusage Gottes steht. Damals wie heute war daran immer eine Aufgabe geknüpft, nach dem Willen Gottes und Gesetz zu fragen und an seiner Seite zu bleiben. Entsprechend könne man dies nicht auf eigenen, selbstgelegten Wegen beziehen. „Lasst uns darauf achten, immer nach den Wegen Gottes und seinem Rat zu fragen und danach tun. Ansonsten wäre es, als würden wir Gott vor unseren eigenen Karren spannen und den Rest bestimme ich,“ so der Apostel. Es brauche einen großen Glauben, sich an dieses Wort zu halten und diesen auch immer wieder zu erneuern.
In seiner Co-Predigt sagte Bischof Thomas Wiktor: „Wir warten darauf, dass der Herr Jesus wiederkommt und sich dieses erfüllt.“ Es lohne sich, daran festzuhalten und sich immer wieder ihm zuzuwenden. „Fangt mal wieder an, Gott zu suchen. Der Herr ist mit dir, weil du mit ihm bist.“
Heilige Versiegelung
Vor dem Abendmahl wurden nach einer Ansprache und Gebet Konstanze und Johannes durch den Apostel versiegelt.
Ordination
Nach dem heiligen Abendmahl fanden die Ordinationen von Ulrike Ludorff zur Priesterin und den Diakoninnen Silke Brämer und Rebecca Linnemann statt.
„Ihr drei habt eine empfindsame Seele, und das ist wichtig für die Aufgabe, die ihr nun bekommt. Das könnt ihr nicht mit einem steinernen Herzen machen. Wir brauchen eine empfindsame Seele und
die sollt ihr euch erhalten. Lasst euch immer leiten von Gott, er zeigt euch, wie es geht. Das ist der Schlüssel, dass wir uns in die Hand Gottes fallen lassen. Dann werdet auch ihr erleben, wieviel Freude es macht, in seinem Werk zu dienen. Ihr steht hier nicht aus Zufall, Gott hat euch berufen und erwählt.“ Nach einem Ja zu diesen Aufgaben empfingen alle knieend und mit Handauflegung des Apostels die Ordination.
Ruhesetzung
Anschließend traten die Priester Ulrich Gellert und Erich Frohböse sowie die Diakone Jürgen Stolte und Gerhard Schaper an den Altar.
„Ihr habt vielen Seelen, auch mit dem Lied, was der Chor gerade gesungen hat „Der Heiland sorgt für dich“ tiefen Glauben und Zuversicht vermittelt. Dafür danke ich euch von Herzen. Man hat in einer Gemeinde Brüder, auf die man sich verlassen kann. Dieses erfüllt euch auch jetzt mit tiefer Dankbarkeit. Ihr seid nicht müde geworden. Ich danke euch für euren Eifer, eure Treue und dass ihr nicht aufgegeben habt.“
Nach einem Gebet versetzte er alle in den wohlverdienten Ruhestand und beendete den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
Der Vorsteher der Gemeinde Bad Pyrmont, Priester Theo Meier-Hans, ließ es sich nicht nehmen, allen Ruheständlern noch einen Blumenstrauß und ein großes Dankeschön für ihre Arbeit entgegenzubringen. Er hatte ausgerechnet, dass alle zusammen fast 140 Jahr gedient hatten.
Im Anschluss konnten die Gottesdienstteilnehmer allen frisch Ordinierten und Ruheständlern gratulieren und waren zu einem Sektempfang eingeladen.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
