Enger-Spenge. Am Mittwoch, 15. Januar 2025, hielt Apostel Carsten Denker einen Gottesdienst in der Gemeinde Enger-Spenge, an dem auch die Gemeinde Bielefeld-Nord (vormals Jöllenbeck) teilnahm.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Matthäus 7, Vers 7: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“
Der Chor trug zu Beginn des Gottesdienstes das Lied „Viel Bitten hab ich, Herr“ vor. Der Apostel sagte, mit dem Lied habe er nicht gerechnet – aber er sei sehr berührt davon und hätte es heute einmal ganz anders gehört, nämlich mit dem Gedanken: „So weit bin ich leider noch nicht...“ In dem Lied heißt es: „Doch eine Bitte, Herr, ist mir geblieben, (...) Mach würdig, Herr, mach würdig meine Seele, lass sie entfliehn dem Geistersturm der Zeit!“ "Ist das bei uns schon so?", fragte der Apostel. "Wir tragen unserem himmlischen Vater unzählige Bitten vor, aber können wir das wirklich auf diese eine Bitte um die Würdigkeit reduzieren?"
Bittet, so wird euch gegeben
Das Bibelwort klinge zunächst einmal so einfach und ist mit „Von der Zuversicht beim Beten“ überschrieben. Apostel Denker rief dazu auf, als Hauptbitte das „Mach würdig meine Seele!“ aus dem Lied des Chores zu erklären; dort wollen wir hinkommen.
Welchen Inhalt haben denn unsere Gebete, unsere Bitten? Steht unser Seelenheil im Mittelpunkt? Selbstverständlich haben wir auch ganz praktisch unser natürliches Leben mit all seinen Anforderungen; aber an den irdischen Dingen sollte unser Herz nicht hängen. Die Fürbitte gehört auch zu den Bitten, wir wollen demnach nicht immer nur an uns selbst denken, sondern auch zuversichtlich im Bitten für andere sein. Gott weiß, was gut für uns und unseren Nächsten ist – sein Wille ist entscheidend.
Suchet, so werdet ihr finden
Wir alle setzen uns immer wieder Ziele und suchen den Weg dorthin. Was ist dein Ziel, was suchst du? Der Weg zur Würdigkeit führt hierher zum Altar, in die Nähe zu Gott. Für ein bestimmtes Ziel muss man den entsprechenden, richtigen Weg wählen und dabei bleiben.
Klopfet an, so wird euch aufgetan
Wo und bei wem klopfen wir an? Wenn ich mit Gott sprechen möchte, muss ich bei ihm anklopfen. Gott ist nur ein Gebet weit entfernt, verbinde dich mit ihm, er wird dir zuhören. Bete weiter, hab Zuversicht und auch ein bisschen Geduld, wenn die Erfüllung deiner Bitten auf sich warten lässt. „Beten wirkt!“ war das Jahresmotto 2024, Beten wirkt auch heute noch! Bete, suche, klopfe an – dann wird sich in unserer Seele etwas verändern. Apostel Denker ermutigte: "Lasst uns zuversichtliche Beter bleiben!"
Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt
Bischof Thomas Wiktor ging in seiner Copredigt ebenfalls auf das anfangs vorgetragene Lied der Sänger ein: Chorgesang und Musik im Allgemeinen beeinflussen die Gottesdienste. Die Bitte „lass sie entfliehn dem Geistersturm der Zeit“ bedeute, den Blick auf das Ziel zu lenken, auf das was wirklich wichtig ist und um das Würdigwerden zu beten. Aber glauben wir auch das, was wir beten? Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt (Markus 9, 23).
Apostel Denker sagte mit Blick auf die bevorstehende Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahls, jetzt komme es auch ganz besonders darauf an, Glauben aufzubringen. Es sei aber nicht die Frage, ob Gott dir vergeben kann, sondern ob du das glaubst. Wenn man Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl im Glauben erfasse, dann zeige beides volle Wirkung.
Spendung des Sakraments der Heiligen Versiegelung
In diesem Gottesdienst wurde die Gemeinde Enger-Spenge um ein weiteres Mitglied bereichert: Melanie Lührmann empfing durch Apostel Denker das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Sie hatte bereits längere Zeit die Gottesdienste in Enger-Spenge besucht und sich entschlossen, neuapostolisch zu werden. Der Apostel dankte ihr vor der Spendung des Heiligen Geistes für ihre Entscheidung und dafür, dass sie den Weg zu ihrem Ziel nicht unterwegs verlassen habe, sondern zu ihrer Entscheidung für Gott stehe.
Als Abschlusslied sang der Chor mit der Gemeinde das bekannte Lied „Der Herr ist mein Licht“.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
