Bad Pyrmont. Am 04.06.2025 hielt Apostel Carsten Denker einen Gottesdienst in Bad Pyrmont. Der Predigt lag das Textwort aus Gal. 3,27.28 zugrunde: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.“
Zu Beginn des Gottesdienstes stellte der Apostel heraus, dass die Gemeindemitglieder Mitarbeiter der gottesdienstlichen Gemeinschaft seien. Es reiche, während des Gottesdienstes das Wort in die Herzen aufzunehmen und sich Gedanken darüber zu machen. Der Heilige Geist erinnert, wie einem das Wort Kraft gibt.
„Lasst uns den Segen Gottes etwas kosten, er ist so wertvoll“. Diesen Segen sich zu erarbeiten und zu erkämpfen, den Gott dann in einem Maße geben wird, wie man sich das nicht vorstellen kann sei die Aufgabe. Gott gehe es in erster Linie um das Seelenheil und die Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu Christi.
Einheit in Christus
Wer Jesus Christus anzieht, wird im Einssein immer mehr wachsen und Gott wird für ihn sorgen. „Es gibt keinen Unterschied zwischen denjenigen, die Jesus Christus im Herzen tragen. Gott behandelt und liebt alle gleich,“ so der Apostel.
Auch bei seinem Opfer habe Jesus keinen Unterschied gemacht und ist für alle ans Kreuz gegangen.
„Wenn Gott keinen Unterschied zwischen den Menschen macht, sollen auch wir keinen Unterschied machen. Es geht um die Einheit im Glauben, die Einheit mit Jesus Christi.“
Bei aller Verschiedenheit der Menschen möchte Gott eine gleiche Gesinnung untereinander. „Trotz unserer Unterschiedlichkeit fokussieren wir uns auf die Dinge, die uns einen. Lasst uns nach Gemeinsamkeiten suchen und hervorheben was uns eint,“ appellierte der Apostel.
Trennendes überwinden
Dabei sei wichtig, nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Unser Ziel im Herzen ist die ewige Gemeinschaft mit Gott. Er möchte keine Individuen zu sich nehmen, sondern die Brautgemeinde seinem Sohn geben. „Lasst trotz unterschiedlicher Charaktere uns wertschätzen und lieben. Einer achte den anderen höher als sich selbst.“ Dieses sei wahre Demut.
Wichtig sei es, Jesus Christus in unserem Leben nach vorne zu stellen und nach ihm sich auszurichten, wenn es um Fragen des Lebens gehe. Was hätte Jesus Christus gemacht? Das sei eine ganz entscheidende Frage. Es sei ein Merkmal Jesu Christi, was uns eint.
In seiner Co-Predigt ging Bischof Thomas Wiktor auf das vom Jugendchor vor dem Gottesdienst gesungene Lied ein: - So wie ich bin komm ich zu dir, dein Erbarmen gilt auch mir-. Mit diesem Gefühl in den Gottesdienst zu kommen, sei etwas Besonderes. Man müsse vor Gott keine Angst haben und sich nicht vor ihm rechtfertigen. Man kann so kommen, wie man ist. Die Seelenzustände der Seelen seien alle anders. „Gott nimmt alle an, so wie dich auch.“
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Jugendchor, dem gemischten Chor sowie Klavier mit Querflöte begleitet.
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