Horn-Bad Meinberg. Schön, wenn Besuch da ist! So empfindet man die Stimmung der in Horn versammelten Gemeinden Schlangen und Horn-Bad Meinberg beim Besuch von Apostel Carsten Denker und Bischof Thomas Wiktor an diesem Sonntagnachmittag.
Gut, dass wir einander haben – so singt der "CHORN" vor dem Gottesdienst, und so fühlt es sich auch an, zwischen den beiden südlippischen Schwestergemeinden einerseits, und dem "Besuch", Apostel und Bischof, andererseits. Man kennt sich, und man mag sich.
Apostel Denker zeigt sich persönlich besonders beeindruckt von zwei Chorliedern im Stammapostelgottesdienst, der für Amtstragende am Morgen dieses Sonntags übertragen wurde. Vor dem Gottesdienst hieß es im Lied "Näher, noch näher" über die zunehmende Nähe zu Jesus: "... bis ganz mein Wesen dein Abglanz ist, und du, Herr Jesus, dann alles mir bist!". Nach dem Bibelwort sang der Chor dort das schöne Lied "Nahe bei Jesus, o Leben so schön".
Auf diese Nähe zu Jesus komme es an, führt der Apostel aus: Jesus tut uns gut, er gibt uns Sicherheit, Orientierung, Kraft und Stärke, unseren Weg zu gehen. Jesus gehe uns zwar sicher auch nach, aber wir wollen die Nähe zu Jesus von uns aus aktiv suchen!
Vergesst nicht!
"Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott."
Wenn man so nahe bei Jesus ist, dann sei diese Aufforderung aus Hebräer 13, 16, die dem Gottesdienst in Horn zugrunde liegt, eine Selbstverständlichkeit, so Apostel Denker. Worauf es dabei ankomme, sei das "vergesst nicht" – denn es gehe nicht ausschließlich um zwei bis drei Aktionen im Jahr, an denen man bewusst und organisiert etwas Gutes tue und teile. Wie beispielsweise eine Spende an die Tafel zum Erntedanktag.
Das "vergesst nicht" bedeute letztlich, dass Gutes zu tun und mit den Nächsten sowohl materielle Güter als auch Zeit und Aufmerksamkeit zu teilen ein dauerhafter Wesenszug von Christen sein müsse.
Meinst du mich, Herr?
Aus dem CHORN-Lied "Ich, der Herr von Erd und All" zitiert Bischof Wiktor die Frage "Ich bin hier, Herr. Meinst du mich, Herr?", und beantwortet sie für die Anwesenden klar: Ja, er meint dich! Du bist Nachfolger Christi! Du bist mein Kind! Du bist ein Werkzeug in meiner Hand! Mit dir kann ich Zeichen setzen!
Von Bedeutung sei die Fähigkeit zur Perspektivänderung: Ihm sei eine Zeitungsanzeige aufgefallen. Ein Kind mit einer Schale Reis, mit der Aufforderung "Öffne deine Augen für meine Welt!" – Wir wollen die Augen für die jeweilige Welt des Menschen neben uns öffnen.
Mit Glückwünschen und einem Lieblingslied für Bruder Werner Kindervater, der an diesem Sonntag sein einundneunzigstes Lebensjahr vollendet, endet der familiäre "Besuchsgottesdienst" in Horn.
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