Bad Oeynhausen. Am Mittwochabend, dem 31. Januar 2024 besuchte Bischof Peter Johanning die Gemeinde Bad Oeynhausen. Die Gemeinde Vlotho war ebenfalls eingeladen.
Bischof Johanning eröffnete den Gottesdienst mit dem Bibelwort aus Psalm 31, Vers 6: „ In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.“
In Gottes Händen geborgen
Das Eingangslied der Gemeinde „Es mag sein, dass alles fällt“, stamme von dem Autor Rudolf Alexander Schröder, der ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer, evangelischer Kirchenlied-Dichter sowie Architekt und Maler gewesen sei. Bischof Johanning erläuterte, dass Rudolf Alexander Schröder dieses Lied bewusst in der „braunen“ Zeit in Deutschland getextet habe.
Heutzutage berichteten Medien täglich vom Zusammenfallen vieler politischer Sicherheiten, aber auch im Familien- oder Berufsleben könne es sein, dass Gewissheiten auseinanderfallen. Gott aber würde niemanden fallen lassen. „Er hält sein Versprechen“, rief der Bischof der Gemeinde zu. „Trotz aller Ängste und Sorgen weiß ich, wohin mein Weg geht. Gott kann ich vertrauen, er will uns erlösen!“
Gott gibt Zukunft
Bischof Johanning zitierte aus dem 139. Psalm: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir!“ Er beschrieb die Hand Gottes so:
- Diese Hand trägt und hält.
- Gott segnet dich.
- Gottes Hand ist eine friedliche.
„Es bleibt nicht bei schlechten Nachrichten! Jesus sprach dieselbe Sprache der Jünger und wusste, was es bedeutete, Handwerker zu sein,“ so der Bischof. Gottes Volk ginge deshalb weiter, bliebe nicht in der Sünde oder im Leid verhaftet, denn Jesus selbst habe die Zukunft und Hoffnung aufgezeigt.
Bete, warte, vertraue
In seinem Predigtbeitrag ging Bezirksevangelist Stefan Vogt auf das zuvor gesungene Lied der Chorsänger „Stille, o sei stille“ ein. In schwierigen Situationen sei man häufig an Lösungsansätzen interessiert. Deshalb sei die Aufforderung, stille zu sein, zunächst irritierend. Aber die Jahreslosung der Neuapostolischen Kirche 2024 „Beten wirkt“ sei in drei Handlungs-Schritten zu verstehen: „Bete, warte und vertraue“.
Als Vertiefung dieses Glaubensbekenntnisses zitierte der Bezirksevangelist aus Römer 8, Vers. 35: „ Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten ... uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“
Der Gottesdienst wurde mit dem Lied aus dem neuapostolischen Gesangbuch Nr. 326 „Abend ward, bald kommt die Nacht“ beendet. Der Autor war ebenfalls Rudolf Alexander Schröder (1878-1962).
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