Bielefeld-Brake. Den letzten Gottesdienst vor seinem Eintritt in den kirchlichen Ruhestand feierte der stellvertretende Bezirksleiter des Bezirks Ostwestfalen-Lippe, Bezirksältester Martin Gehrke, am Mittwoch, 02.10.24 in der Gemeinde Bielefeld-Brake. An diesem Gottesdienst nahmen viele „Überraschungsgäste“ teil.
Neben den Mitgliedern der Bezirksleitung waren auch Vertreter und Zuhörer aus anderen Gemeinden angereist, um den Bezirksältesten zu überraschen. Martin Gehrke oblag bis zur Fusionierung der drei Bezirke Bielefeld, Herford und Lippe zum Bezirk Ostwestfalen-Lippe (Mitte 2022) über viele Jahre die Leitung des Bezirks Bielefeld, zu deren Mitgliedern er einen guten und oft auch intensiven Kontakt pflegte und weiterhin hat.
Grundlage für die Predigt im Gottesdienst war das Bibelwort „Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade“ (Evangelium des Johannes, 1.16). Gleich zu Beginn der Predigt nahm Martin Gehrke Bezug auf das vom Gemeindechor vorgetragene Lied „Also hat Gott die Welt geliebt …“ und führte dazu aus, dass Gott einen sehr breiten Blick habe. Er habe kein eingeschränktes Sehprofil, sondern er sieht und liebt die ganze Welt. Dieser Welt hat Gott auch die unendliche Fülle seiner Liebe zur Verfügung gestellt und dieser Welt und allen darauf lebenden Menschen bietet Gott auch die Fülle seiner vollumfänglichen Gnade an.
Mit einem Hinweis auf das gemeinsame gesungene Eingangslied (Gesangbuch Nr. 246) setzte der Bezirksälteste seine Predigt fort. Er verwies auf Strophe 3, wo es um die Seelen geht, die sich in seiner (Gottes) Gnade erfreuen. Diese Seelen können Vergebung und eine nachsichtige Zuwendung Gottes erleben. Diese Vergebung, diese Begegnung mit der Gnade, würde einen Menschen ändern können. Weiter verwies er auf den folgenden Liedtext „… sei’s, dass Erdenglück ihr (der Seele) fehle, fehlt ihr doch nicht Zufriedenheit.“ Bezirksältester Gehrke empfahl, diesen Liedtext zu einem Fahrplan für das eigene Leben zu machen.
Der Bezirksälteste beendete seinen Predigtbeitrag mit der eigenen Erkenntnis, dass man sich, wenn man den Nächsten unterstützt, ihm Liebe, Zuwendung und Mut geschenkt hat, zunächst oft kraftlos fühle. Aber schon kurze Augenblicke nach der Begegnung sei spürbar, wie sich bei einem selber neue Kräfte bilden würden. Er riet der Gemeinde: „Gott schenkt dir Gnade, schenke sie weiter!“
Durch einen Predigtbeitrag von Priester Ralf Wemhöner wurden die vorher gesetzten Impulse nochmals verstärkt.
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