Herford. Zu ungewöhnlicher Zeit feierte Apostel Carsten Denker am 29. Juni 2025 um 16 Uhr einen besonderen Gottesdienst in Herford. Es war geplant, dass mehreren Seelen das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet wird.
Es war am Sonntagnachmittag sehr warm in Herford. Dennoch waren viele gekommen, um den Festgottesdienst mit ihrem Apostel zu erleben.
Schon vor dem Gottesdienst erfreute ein Querflöten-Terzett die Anwesenden und stimmte auf den Gottesdienst ein.
Gottesdienst
Dem Gottesdienst legte der Apostel ein Bibelwort aus Jesaja 1.18 zu Grunde:
"So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Purpur, soll sie doch wie Wolle werden."
Sei hungrig und durstig nach dem Wort
Apostel Carsten Denker bedankte sich für das Kommen, das bei den Witterungsbedingungen nicht selbstverständlich sei. Die Seele habe das Verlangen nach dem lebendigen Wort Gottes in der Predigt, das Veränderungen schaffe. Er rief der Gemeinde zu: "Seid hungrig und durstig nach dem Worte Gottes, seiner Gnade und seiner Liebe. Er möchte das Beste für deine Seele, er möchte diese verlangende Seele versorgen und umsorgen."
Gott ist die Liebe
Die Überschrift über dem vorgelesenen Bibelwort lautet: "Gottes Anklage gegen das abtrünnige Volk". Das sei aber nicht als Anklage gegen die Gläubigen gemeint. Gott sei die Liebe und alles, was er geschaffen habe, liebe er. Er wolle nichts mehr, als wieder geliebt werden. Nur manche Menschen hätten Gott den Rücken zugekehrt und das bindende Element verloren, die Liebe.
Lass ab vom Bösen
Der Apostel ermahnte die Gemeinde, vom Bösen abzulassen. Wörtlich: "Lass Dich nicht vom Bösen überwinden, überwinde das Böse!" Man möge mehr Gutes tun und für den Nächten da sein, erkennen, wenn er in Not sei. Gutes zu tun mache die Seele milde, wahrhaftig und wertvoll.
Wie würde Jesus handeln ?
Wenn man in der Situation sei und anklagen wolle, möge man sich einen Moment Zeit nehmen, nach innen hören und sich die Frage stellen: "Wie würde Jesus jetzt handeln?" Das zu tun verändere die Seele und mache sie milder, liebevoller und gütiger gegenüber dem Nächsten.
Vorbereitung zum Gottesdienst für Entschlafene
"Was hindert die unerlösten Seelen in der Ewigkeit zu Gott zu kommen?", fragte Apostel Denker. Aus ihrem Leben seien Erfahrungen, die sie mit anderen Menschen gemacht hätten, Vorbehalte, Zweifel, es fehlten außerdem Mut, Kraft und Vertrauen.
Er ermunterte die Gemeinde zum Gebet für diese Seelen, damit sie Kraft bekämen, die Gnadenhand Gottes zu ergreifen, um zur Erlösung zu gelangen.
Das Verhältnis zu Gott
Bischof Thomas Wiktor brachte die Worte des Apostels in seiner Co-Predigt auf den Punkt und fragte: "Wie ist Dein Verhältnis zu Gott und wie ist Dein Verhältnis zu Deinem Nächsten?" Er wünschte jedem, dass es kein Ungleichgewicht zwischen Gott und ihm selbst geben möge. Der Schlüssel sei das ganze Herz. Niemand solle halbherzig sein. Jeder möge Gutes für sich tun und dann für die anderen. Er riet, den alten Menschen abzubauen und das Neue zu schaffen, um stark zu werden und anderen helfen zu können.
Versiegelung
Nach dem gemeinsamen "Vater unser" und der Freisprache von den Sünden bat Apostel Denker die Seelen vor den Altar, die das Sakrament der Heiligen Versiegelung, der Spendung des Heiligen Geistes, empfangen sollten.
Nach einer kurzen Ansprache fragte er einen jeden, die Eltern stellvertretend für ihr Kind, ob sie sich durch Christus vorbereiten lassen und dem Herrn treu bleiben wollten? Als das freudig bejaht wurde, spendete der Apostel ihnen durch Handauflegung und Gebet den Heiligen Geist.
Musik
Vielfältige Musikbeiträge trugen zur Verschönerung des Gottesdienstes bei. Vor Beginn des Gottesdienstes spielte ein Querflötenterzett, der gemischte Gemeindechor sang, die Sakramentsspendung wurde von einem Frauenchorquartett mit Orgel eingeleitet und auch der Flügel erklang.
Abschluss
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls sprach der Apostel ein Dankgebet und segnete die Gemeinde.
Weil der Leiter der Gemeinde Herford, Priester Frank Schuldt, an diesem Tag seinen Geburtstag feiern durfte, bekam er von allen als Ständchen einen Kanon gesunden.
Apostel Denker und Bischof Wiktor verabschiedeten sich an der Tür von einem jeden persönlich.
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