Bielefeld-Brake. Umgeben von der Familie und einer großen Gemeinde erhielten die Eheleute Stephanie und Jörg Biermann am 17.03.2024 den Segen zu ihrem 25-jährigen Ehejubiläum.
Teamarbeit zum Vorteil der Gemeinde
Ein Markenzeichen der Eheleute Biermann ist die Teamarbeit, von der auch die Gemeinde Brake profitiert. Beide engagieren sich gemeinsam insbesondere in den Bereichen „Musik“, „Musik mit Kindern“, „Gartengestaltung“ und „Gartenpflege“. Das zeigte sich auch in „ihrem“ Festgottesdienst. Die liebevoll geschmückte Kirche war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Der Kinderchor hatte fleißig geübt und trug einige Lieder vor und animierte die ganze Gemeinde zum Mitsingen. Auch der Gemeindechor, der „Afrika-Chor“ sowie Orgel- und Instrumentalbeiträge trugen zu einer besonderen Stimmung bei.
Gottesdienst und Segen zur Silberhochzeit
Zunächst feierte Gemeindevorsteher Priester Dirk Siggemann den Gottesdienst und das Heilige Abendmahl mit der Gemeinde. Als Textwort dienten die Bibelverse „Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach’s und sprach: Das ist mein Leib für euch; das tut zu meinem Gedächtnis.“ (1. Korinther 11,23b.24). Das Thema Gemeinschaft stand im Mittelpunkt der Predigt.
Anschließend spendete Priester Marcel Hirsch den Segen zur Silberhochzeit. In seiner persönlich gehaltenen Ansprache bedankte er sich zunächst für den vielfältigen Einsatz der Eheleute Biermann für die Gemeinde. Dann ging er auf die besonderen Stärken und Eigenschaften der Beiden ein und verglich ihre Ehe mit der Rollenverteilung in einem “Zweier-Bob“. Um das Ziel mit einem guten Ergebnis zu erreichen, werde sowohl ein „Steuermann“ als auch ein „Bremser“ benötigt. Beide schieben zunächst den Bob an, dann sorgt der „Steuermann“ für die optimale Ausrichtung. Der „Bremser“ hat die Aufgabe, darauf zu achten, dass das Gefährt nicht aus der Bahn herausgetragen wird. Jeder der Beiden nehme jeweils eine dieser Rollen wahr.
Als Wort für die Zukunft gab er den Beiden das Bibelwort aus Matthäus 6,21 mit: “Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Er empfahl ihnen und auch der ganzen Gemeinde, Schätze im Himmel zu sammeln. Das sei unter anderem möglich durch den Besuch der Gottesdienste, Empfang der Sakramente, den Glauben an Jesus-Christus und die Umsetzung der im Gottesdienst verkündeten Impulse.
Nach dem Gottesdienst gab es die Möglichkeit, dem Jubelpaar persönlich zu gratulieren. Davon machten viele Gottesdienstteilnehmer Gebrauch.
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