Bad Oeynhausen. „Ökumenische Pilgerreise von Kirche zu Kirche“ - Mitgestalten - Gehen - Reden - Verstehen. Diese ökumenische Aktion wurde gestaltet vom örtlichen Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK) in Bad Oeynhausen-Innenstadt.
Jesus selbst forderte ja auf zum Einssein untereinander. Der wichtigste ökumenische Ansatz dafür ist wohl: „Lernt euch kennen!“
Das ist diesjährig mit der folgenden Überschrift für den Pfingstabend geschehen: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ (nach 1. Korinther 16,14).
Interessanterweise sprach der Stammapostel Jean-Luc Schneider (Internationaler Kirchenpräsident) in seinem Pfingstgottesdienst am Sonntagmorgen, 19. Mai 2024, etwas Ähnliches an, nämlich: Macht alles, was ihr tut, aus Liebe (und nicht aus Berechnung).
Teilnehmende Kirchengemeinden 2024 waren:
Neuapostolische Kirche (18 Uhr) - Auf der Spitze 6
Thema: Liebe zur Schöpfung
Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht, die Weisheit deiner Wege …
Die Ausführungen dazu beinhalteten unter anderem einen Video-Clip zum Thema ‚Schöpfungsverantwortung‘, eine Lesung sowie Musik und Lieder zusammen gesungen und mit dem örtlichen Frauenchor.
St. Peter und Paul (19 Uhr) - Westkorso
Thema: Liebe zu Gott
Neben gemeinsamen Liedern kam die Gottesliebe in ihrer Doppelwirkung ausführlich zur Sprache, nämlich die Liebe Gottes zu uns Menschen und die Liebe des Menschen zu Gott. Aber wie kann man Gott lieben, den man nicht sieht, wenn man seinen Bruder nicht liebt, den man sieht?
Christuskirche (20 Uhr) - Elisabethstraße 9
Thema: Liebe zu sich selbst
Ohne Eigenliebe ist eine Liebe zum Anderen kaum möglich. Dabei sind Selbstbild und Fremdbild selten deckungsgleich. Schon Friedrich Bonhoeffer fragte sich ‚Wer bin ich?‘, worauf er letztlich selbst antworte ‚Dein bin ich, o Gott‘.
Auferstehungskirche (21 Uhr) - Von-Moeller-Str. 1
Thema: Liebe zum Nächsten
Zentraler Schwerpunkt war ein gespielter Dialog zwischen Philemon und einem Interview-Reporter. Der Apostel Paulus bittet Philemon, seinen entlaufenen Sklaven und zwischenzeitlichen Mitchristen, Onesimus, jetzt als Bruder, wieder zu sich und in die Gemeinde aufzunehmen. Liebe zum Nächsten kann sehr herausfordernd sein.
In jeder dieser Stationen bekam die Überschrift des Abends somit eine eigene Ausprägung und interessante Ausgestaltung. Dazu wurden viele gemeinsame Lieder gesungen.
Die vier Stationen waren mit 70 bis 130 Teilnehmenden durchweg gut besucht.
O-Ton eines Followers: Dieser Abend ist ein sehr guter Weg, den Dialog zu führen, aufrecht zu erhalten und als Christen zusammen zu rücken.
Fazit: Aus einem ‚Aufeinander zugehen‘ ist ein ‚Gemeinsam weitergehen‘ geworden.
Der Abend klang aus mit einem kleinen Imbiss und netten Gesprächen.
Ein herzliches DANKE an alle, die mitgestaltet und teilgenommen haben!
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