Bad Oeynhausen. Die Gemeinde feierte den Sonntagsgottesdienst am 2. Februar 2025 mit Apostel Carsten Denker, Bischof Thomas Wiktor und Konfirmanden aus dem Bezirk OWL. Apostel Carsten Denker spendete Angelique und Frederick das Sakrament der heiligen Versiegelung.
Zu Beginn des Gottesdienstes führte Apostel Denker aus: „Gott kann und will deine Seele heilen.“ Die Voraussetzung sei die Hilfe anzunehmen und Gott zu vertrauen. Manchmal stehe man einer Hilfe z. B. in einer Krankheit ablehnend gegenüber, weil das Vertrauen fehle. „Lass Gott dich heilen. Dann kannst du erleben, dass sich etwas ändern wird, vielleicht noch nicht alles, aber er wird einen Anfang machen. Er wird neue Zuversicht schenken und das Gefühl der Liebe geben. Mit unserem Glauben und Vertrauen wird er uns neue Wege zeigen und Türen öffnen, die wir nicht kennen.“
Welche Bedeutung hat der Gottesdienst für uns?
Im Mittelpunkt der Predigt stand das Bibelwort aus Lukas 2,22, die Reinigung der Maria und Darstellung des Kindes Jesus im Tempel. Auch wir versammeln uns an einem Ort zum Gottesdienst. Es sei wichtig darüber nachzudenken, welche Bedeutung der Gottesdienst für uns habe. Neulich hatte er eine überraschende Begegnung im Krankenhaus und ihm wurde die Frage gestellt: Was machst du eigentlich hier? Diese Frage können wir uns auch in Bezug auf den Gottesdienst stellen. Er lud die Gottesdienst-teilnehmer ein, sich damit zu beschäftigen, diese Frage im Herzen zu bewegen und Antworten zu suchen.
Anbetung, Ruhe und Gespräch mit Gott
Drei Punkte sprach Apostel Denker an. Wir kommen im Gottesdienst zusammen, um Gott zu loben, zu preisen und ihn anzubeten in seiner Allmacht und Schöpfung. Wir erleben Gott im Wort und in den Sakramenten. Ein zweiter Grund sei, dass wir zur Ruhe kommen, einen Zufluchtsort haben, wenn der Alltag uns oft an die Leistungsgrenze bringe. Als dritten Grund nannte er das Bethaus. Wir können mit Gott innig und intensiv sprechen, zu Gott beten, danken für die schönen Dinge. So bedeute der Gottesdienst für uns Anbetung, Ruhe und ein intensives Gespräch mit Gott. Auch unser Herz soll ein Stück Tempel Gottes sein. So können wir überall und jederzeit mit Gott sprechen. Aber in der Gemeinschaft im Gottesdienst ist Gott noch mehr erlebbar, zum Beispiel in den Sakramenten. Der Gottesdienst bedeute Reife und Entwicklung für unsere Seele.
Sakramentsspendung
Anna, Frederick, Angelique diese Namen standen auf einem großen Buch am Altar. Angelique Fenner und Frederick Michael Koch empfingen durch Apostel Carsten Denker das Sakrament der heiligen Versiegelung. Die kleine Anna konnte aufgrund von Krankheit nicht teilnehmen. Die Heilige Versiegelung ist in der neuapostolischen Kirche das Sakrament, durch das der Gläubige unter Handauflegung und Gebet eines Apostels die Gabe des Heiligen Geistes empfängt. Apostel Denker sagte in seiner Ansprache, es gelte die Gabe des Geistes in einem intensiven Näheverhältnis zu Gott zu entwickeln. Der Geist Gottes werde sie auf den Wegen begleiten und ein Ratgeber sein.
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