Bad Oeynhausen. Tina und Jens Oesker feierten gemeinsam mit der Gemeinde und vielen Gästen am 29. Juni 2025 ihre Silberhochzeit.
Bereits bei der Ankunft wurden alle Festteilnehmer durch das Lied „Morning has broken“ und weitere instrumentale Vorträge des Spielkreises fröhlich empfangen.
So kommt denn
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus dem Propheten Jesaja, Kapitel 1, Vers 18: „So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.“
Hirte Olaf Lohmeier führte aus, dass das Wort „rechten“ etwa in die heutige Sprache mit „lass uns reden“ oder „lasst uns untereinander auseinandersetzen“ übersetzt werden könnte. Die Wahrheit aus dem Heiligen Geist würde uns selbst betreffen. Manches unter Menschen sei gut gemeint, aber schlecht gemacht. Hirte Lohmeier fasste vier Kernsätze zu dem Bibelwort zusammen:
- Gott lädt dich ein
- Gott will mit dir reden
- Gott will dich reinigen
- Gott hat dich lieb
Er rief als Fazit daraus der Gemeinde zu: „Lass mit dir reden, dich reinigen und lass dich lieben!“
Harmonie ist Arbeit
In seiner Co-Predigt erklärte Priester Jörg Vogelsang noch einmal die Ursache des Bibelzitats. Jesaja habe die Menschen seiner Zeit wachgerüttelt und sie zur Ehrlichkeit aufgerufen. So wären auch wir heutzutage aufgefordert, in dem „Spiegel“ des Wortes zu prüfen, ob wir wirklich wahrhaftig seien. Das Zwischenmenschliche wäre nicht immer okay, aber man könne doch immer wieder zusammenkommen und gemeinsam an Harmonie in der Gemeinde arbeiten.
Mit Gott wird es wunderbar
Diakonin Iris Ladendorff sprach in ihrem Predigtbeitrag davon, dass ihr die Gegensätze in der bildlichen Sprache des zitierten Bibelwortes aufgefallen seien: Schnee sei kalt und nass und Wolle würde Wärme und Trockenheit verheißen. Wenn wir als Gemeindemitglieder nicht immer darauf schauen würden, welche Fehler der andere hätte, sondern die Fähigkeiten sehen würden, dann wäre schon ganz viel gut. Und wenn wir Menschen dann Gott „machen lassen“ könnten, dann könne alles wunderbar werden.
Der Segen zur Silberhochzeit von Tina und Jens Oesker
Als Einleitung zur Segenshandlung sang der Frauenchor „Lege segnend deine Hände, guter Gott, auf dieses Paar“. Das Lied erklang nach der Melodie des bekannten Bachchorals „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ mit Orgelbegleitung.
Hirte Olaf Lohmeier gab während der Ansprache dem Silberhochzeitspaar das Bibelwort aus Psalm 18, Vers 30 bis 32 mit auf den weiteren Lebensweg:
„Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen. Gottes Weg ist vollkommen, das Wort des Herrn ist durchläutert. Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen. Denn wo ist ein Gott außer dem Herrn oder ein Fels außer unserm Gott?“
Der Hirte sprach die vielen Ereignisse während der Ehe der Oeskers wie Wohnungswechsel in eine andere Stadt (Bundesland) und mehrere Berufsausübungen der beiden Partner an. Aber Beide hätten Gott immer als ihren Lebensmittelpunkt gesehen. Er bat Tina und Jens, ihren Glauben weiterhin so zu leben, wie in den zitierten Psalmworten beschrieben: Gott als Fels, Stärke und Schild zu sehen.
Ein kleiner Chor, der aus den Angehörigen der Familie und Sängern aus dem Freundeskreis gebildet worden war, beschloss diesen feierlichen Gottesdienst mit dem Lied: „ Geh in Gottes Frieden, geh an seiner Hand..“. Den klangvollen Klaviersatz spielte Iris Ladendorff.
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