Bad Oeynhausen. Am 16. Februar 2025 erfreute sich die Gemeinde Bad Oeynhausen mit allen Familienangehörigen gemeinsam an der Diamantenen Hochzeit des Ehepaars Raphael.
Hirte Olaf Lohmeier hielt den Gottesdienst und ebenso die Ansprache zur Segenshandlung.
Die Frage nach dem höchsten Gebot
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Matthäus 22,37-40: „Jesus aber antwortete ihm (dem Pharisäer): „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen…, das andere ist aber dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Der Männerchor eröffnete den Gottesdienst mit dem entsprechenden, hochmusikalischen Liedvortrag nach 1. Korinther 13, dem Hohelied der Liebe. Der Refrain bezog sich auf das Schlusswort dieses Bibeltextes: „Die Liebe bleibet ewiglich“.
Tue Dir was Gutes!
Das Wunschlied des Diamantpaares war: „Sieh, ich breite voll Verlangen sehnlich meine Arme aus.“ Darauf ging der Hirte Lohmeier ein und sprach die Zuhörer direkt an :“ Wie bist du heute in den Gottesdienst gekommen und wie ist das mit unserer Liebe?" Er führte aus, dass viele Gebote die Bürger überfordern würden. Jesu Worte allerdings seien einfach auszuführen. Die Liebe zu Gott sei weniger eine Emotion, sondern eine grundlegende Praxis, Jesus nachzueifern. Gottes Liebe sei bedingungslos und ebenso solle das Handeln eines Christen konstruktiv sein. Das Gebot, den Nächsten zu lieben, enthalte auch, sich selbst lieben zu dürfen: „Nimm Gottes Schätze mit, aber sei nicht geizig! Tu dem Nächsten etwas Gutes“ empfahl Hirte Lohmeier.
Produkte der Liebe
Priester Detlef Süllwald erläuterte in seinem Wortbeitrag die Bedeutung der Treue. Treue untereinander, aber auch zu anderen sei ein Produkt aus der Liebe. Priester Tim Meyer wies darauf hin, dass der himmlische Vater niemals seine Liebe ändere. Manchmal allerdings gäbe es Störfaktoren von außen oder auch man selbst könne ein Störfaktor werden. Dann allerdings „pulverisiere“ sich manche Liebe. Er wünschte der Gemeinde und dem Ehepaar ein ungestörtes Verhältnis untereinander.
Diamantene Hochzeit
Gleich zwei Segensworte hatte der Hirte Lohmeier für Edith und Horst Raphael ausgesucht: Aus Römer 15,13: „ Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben..“ Freude und Frieden seien Edith und Horst bereits gelungen, so führte der Hirte aus. Beide Jubilare strahlten immer eine gewisse Freude und Gelassenheit aus und man freue sich, wenn man sie begrüßen dürfe. Als der Hirte einmal etwas gehbehindert gewesen sei, habe ihm Edith gesagt: „Nimm einfach eine Krücke, damit kann man alt werden“. Auch seien Edith und Horst immer bescheiden gewesen und würden über sich selbst sagen, alles zu haben. Die Segenshandlung beendete der Hirte mit dem in die Zukunft gerichteten Bibelwort aus Philipper 4, Vers 7: „Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.“
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