Bielefeld. Am Sonntag, dem 28. Juli 2024, durften Karin und Dieter Kleine-Flaßbeck, Bezirksältester im Ruhestand, ihr 60-jähriges Ehejubiläum feiern und erhielten dazu den Segen durch ihren Gemeindeleiter Evangelist Dietmar Laybach.
Die vielen Besucher des Gottesdienstes, die Familie, etliche Weggefährten, Freunde, Nachbarn sowie die Mitglieder der Gemeinde Bielefeld-Nord (Jöllenbeck) konnten sich über ein festlich hergerichtetes Gotteshaus freuen. Rosengestecke und kleine Diamanten schmückten den Altar und den Sitzplatz des Jubelpaares.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls rückte Evangelist Laybach das diamantene Paar in den Mittelpunkt.
Diamantene Hochzeit
Er ging zunächst auf die Diamanten ein, von denen einige als Schmuck auf dem Altar lagen. „Man sieht dort verschiedene geschliffene Flächen, jede Fläche ist irgendwie ähnlich, weil sie glatt geschliffen ist“, so der Evangelist. Im Leben eines Paares sei nicht immer alles glatt.
60 Jahre
60 Jahre seien eine lange Zeit. Es gebe dafür keine Urkunde, stattdessen gratuliere Gott ganz tüchtig. Deshalb, weil die beiden Gotteskinder seien und sich immer so verhalten hätten. Somit seien sie ein Vorbild für viele andere Gläubige in der Gemeinde und der Kirche gewesen.
Friede Gottes Friede
Der Gemeindechor trug das Lied „Friede, Gottes Friede“ vor, auf das Dietmar Laybach einging: „Frieden kann man schaffen, wenn man miteinander ins Gespräch kommt und im Gespräch bleibt“. Das hätten Karin und Dieter Kleine-Flaßbeck in ihrer Ehe praktiziert.
Er sorgt für Euch
Er las als besonderes Bibelwort für die Segenshandlung aus 1. Petrus 5.7:
„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“
Sorge? Die kenne ein jeder. Also Dinge, um die man sich sorgt. Man sorge sich im Wesentlichen um natürliche Dinge, aber Gott habe die Gläubigen bisher vor größeren Schäden bewahrt. Er versorge seine Kinder und nehme sich ihrer Sorgen an. Wenn man ihm, Gott, die Sorgen genannt habe, könne man sie ein Stück weit loslassen. Die Sorge sei dann leichter geworden, weil Gott mittrage. Es gelte die Aufforderung: „Lass ihn machen!“
Das Diamantpaar hätte es in seinem Leben erfahren, dass, wenn man seine Sorgen auf Gott werfe, er auch helfe. Manchmal geschehe das nicht immer sofort, aber letztendlich nehme er sich jeder Sorge an.
Zukunft
Was in der Zukunft nun noch kommen könne, seien Gemeinsamkeit und besondere Situationen, speziell für das Diamantene Hochzeitspaar. Also Situationen, die es zu meistern gelte. Diese sollten sie im Glauben und als Vorbild für andere anfassen. Über allem stehe die Gewissheit: „Ich bin Gottes Kind. Ich heiße nicht nur so, sondern verhalte mich auch so.“
Darauf spendete der Dienstleiter den Segen zur diamantenen Hochzeit durch Gebet.
Nach dem Schlusssegen und einem Chorlied konnten die Anwesenden dank des schönen Sommerwetters dem Jubelpaar draußen gratulieren.
Gemeindevorsteher und Bezirksältester
Zur Einordnung: Dieter Kleine-Flaßbeck war von 1981 bis 1984 Gemeindeleiter in der damaligen Gemeinde Jöllenbeck-Theesen. Von 1984 bis 1994 leitete er die Gemeinde Jöllenbeck (heute Bielefeld-Nord) und wurde am 15. Dezember 1994 zum Bezirksältesten und somit Bezirksvorsteher für den damaligen Ältestenbezirk Quelle ordiniert. Dieses Amt übte er bis zu seiner Ruhesetzung am 14. September 2005 aus.
Bei seiner Ruhesetzung im September 2005 fand auch die Zusammenlegung der Bezirke Quelle und Bielefeld zu dem Ältestenbezirk Bielefeld statt.
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