Bad Oeynhausen. Eine große Festgemeinde hatte sich am 11. Oktober 2025 versammelt, um gemeinsam mit dem Silberbrautpaar den Segen zu ihrem Ehestand zu feiern.
Der Instrumentakreis war gut bestückt und spielte klangvoll bereits vor der Feierstunde dieses Tages. Der gemischte Chor unter der Leitung von André Walkenhorst eröffnete den Gottesdienst mit einem starken Ausdruck des Liedes „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich!“
Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Bruder
Der Bezirkvorsteher Michael Block führte durch den Gottesdienst mit dem Bibelwort aus 1. Brief des Johannes, Kapitel 4, Vers 7: „Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott.“ „Dankbarkeit und Segen prägen diesen Gottesdienst“, so begann der Bezirksvorsteher. Gottesdienst sei etwas zum Hören, man müsse sich aber auch mit dem Gehörten auseinandersetzen. So seien in Psalm 103, im 8ten Vers die Eigenschaften Gottes zu lesen: „Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte!“
Wer bin ich, wofür trete ich ein, wofür stehe ich?
Der Bezirksvorsteher rief die Zuhörenden dazu auf, sich selbst an den Eigenschaften Gottes zu messen.
Barmherzigkeit:
wie barmherzig kann ich noch sein, auch wenn es manchmal unmodern geworden zu sein scheint? Kann ich noch das Gute in der Welt sehen oder sehe ich immer nur die schlechten Nachrichten aus den Krisenherden dieser Welt?Gnade:
schaffe ich es, großzügig zu sein? Also das Gute einem Menschen zuzurechnen und sein Bemühen zu sehen?Geduld:
etwas, womit sich heutzutage Prominente schmücken, scheint Ungeduld zu sein. Kann ich mit dem Nächsten noch Geduld aufbringen?Güte:
fragen wir auch „was habe ich davon“? Oder können wir vorbehaltlos gütig sein?
„Jeder, der Liebe lebt, beweist etwas Göttliches in sich“, so Michael Block. Jede Facette der Liebe könne man genießen, Gott sei auch in der gegenseitigen Liebe vorhanden. Er verwies auf das „Hohelied Salomo“ im alten Testament und darauf, dass niemand schambehaftet sein müsse. Der Schöpfungsgedanke Gottes sei gewesen, dass niemand allein sein müsse, also ein partnerschaftliches Gegenüber erhalten solle. Gelebte Liebe sei wie ein Ausflug ins Paradies.
Die Liebe hört niemals auf
Der Frauenchor unter der Leitung von Steffi Hamann und Gitarrenbegleitung von Louis Brandt bereitete die feierliche Handlung mit einem Lied vor.
„Danke, dass Ihr Beiden mich herausgefordert habt,“ so der Bezirksvorsteher. Vielleicht gäbe es noch einmal eine Andacht für Liebende. Er betete mit Gabi, Andreas und der Festgemeinde und segnete den Ehestand.
Der gemischte Chor setzte mit dem Lied „Wenn ich alle Sprachen dieser Welt sprechen könnte“ von Markus Pytlik einen treffenden Schlussstrich zu dem gehörten Inhalt des gesamten Gottesdienstes:
Der Refrain lautete:
„Die Liebe ist gütig, geduldig und freundlich, die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht, die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, sie trägt dir nichts nach und sie sucht nicht ihr Recht! Die Liebe verändert der Welten Verlauf, die Liebe hört niemals auf!“
Maike und Matthias spielten am Klavier und auf der Geige das Lied „An Irish blessing“ mit Segenswünschen für ihre Schwester Gabi und Ehemann Andreas. Die Gemeinde sang kräftig mit. Auch die jüngste Schwester von Gabi Scheer hatte sich etwas Besonderes ausgedacht: Sonja begleitete ihre Tochter Greta auf dem Klavier. Greta spielte „Salut d’Amour“ von Edward Elgar auf dem Violoncello. Ein Stück, dass wirklich passend für diesen Ehrentag ausgewählt war.
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